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Gemeinde-Kooperation kommt kaum voran

Nahe/Itzstedt Gemeinde-Kooperation kommt kaum voran

Kooperieren, um Kosten zu sparen, darüber reden Itzstedt und Nahe. Kann es einen gemeinsamen Bauhof geben, eine gemeinsame Kita? Beide Gemeinden weisen Baugebiete aus, Erweiterungen der Kindergärten werden notwendig sein. Der Birkenhof in Nahe wäre ein möglicher Standort.

Nahe/Itzstedt. Nun trafen sich Mitglieder der Bau- und Planungsausschüsse Itzstedt und Nahe, des Kindergartenausschusses Nahe, des Kinder- und Jugendausschusses Itzstedt sowie die beiden Bürgermeister und interessierte Bürger zur Begehung des Birkenhofes und zum Ideenaustausch. Konkrete Beschlüsse wurden nicht empfohlen, doch soll der Austausch intensiviert werden.

Ein Gremium zum Thema Kindergarten wird gebildet. Ihm gehören jeweils vier Gemeindevertreter, die Kindergartenleitungen und Elternvertreter an. Wie kann eine Zusammenarbeit funktionieren, welche Rechtsform ist möglich? Wo liegen die Vorteile, wo gibt es Nachteile? Wäre der geeignete Standort nicht eher an der Gemeindegrenze? „Es soll ergebnisoffen diskutiert werden“, sagte Itzstedts Bürgermeister Peter Reese (CDU) anschließend den LN und ergänzte, dass Ergebnisse und gar Beschlüsse jetzt Zeit brauchten. Denn wie in einer Ehe müssten sich die Partner auf Augenhöhe begegnen und Kompromisse eingehen.

Doch das wird nicht einfach sein. So ist zum Beispiel der Träger der Itzer „Lindwürmchen“ der Betreuungsverein Itzstedt und Umgebung. In Nahe ist die Gemeinde der Träger des Kindergartens „Tausendfüßler“. „Solange ich Bürgermeister bin, soll das Kindergartenpersonal auch in Naher Gemeindehand bleiben“, betonte Nahes Bürgermeister Holger Fischer (WDN) gegenüber den LN. Das habe er auch auf der gemeinsamen Sitzung erklärt. Er sei ein wenig enttäuscht, habe er sich doch mehr von der Sitzung erhofft.

Denn auch beim Thema Bauhof gibt es keine Fortschritte. Ein Gremium existiert bereits, auch wurde schon über gemeinsame Anschaffungen diskutiert, doch letztlich keine Einigung erzielt. „Wir müssen den Kontakt intensivieren und mehr Zug hineinbringen“, sagte Reese. Auch sollte die Standortfrage geklärt werden, denn auch Itzstedt habe Platz für einen gemeinsamen Bauhof: die Scheune von Juhls Gasthof.

sd

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