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Segeberg Weihnachtliche Kuriositäten in Traventhal
Lokales Segeberg Weihnachtliche Kuriositäten in Traventhal
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18:35 03.11.2018
Weihnachtsstimmung im Hexenhaus: Der Weihnachtsmann singt zusammen mit Peter Smuutje und den Kindern Weihnachtslieder. Quelle: foto: Petra Dreu
Traventhal

Noch immer sind viele Blätter auf den Bäumen und am Sonnabend schaute immer wieder die Sonne zwischen den Wolken hervor. Anfang November tun sich manche noch schwer mit der Weihnachtsstimmung, wovon aber in Traventhal auf der Gestüts-Weihnacht nichts zu spüren war. Schon am frühen Nachmittag war das Gelände voll mit Familien, die auf der Suche nach hübschen Dekorationen waren und zudem so manches ausgefallene Weihnachtsgeschenk für das Fest ergattern konnten.

Sowohl auf dem Außengelände als auch in den beiden Stallgebäuden hatte Veranstalter Harry Beiersdorf mit annähernd 100 teils außergewöhnlicher Kunsthandwerkern und einem Programm für Kinder mit einer lebenden Krippe und Eisenbahn wieder auf Vielfalt gesetzt. Mit der Gestüts-Weihnacht in Traventhal, die stets an den ersten beiden Novemberwochenenden stattfindet, macht der den Anfang unter allen größern Weihnachtsmärkten der Region.

Die weiteren Termine

Wer gestern noch nicht so richtig in Weihnachtsstimmung war, hat am Sonntag, 4. November, sowie am kommenden Wochenende Sonnabend, 10. November, und am Sonntag, 11. November weitere Gelegenheiten, auf dem Landgut Traventhal auf Frau Holle zu treffen oder im Hexenhaus zusammen mit dem Weihnachtsmann Weihnachtslieder zu singen. Der Weihnachtsmarkt hat jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Programm beginnt um 12 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder haben freien Eintritt. Das Parken ist ebenfalls frei.

Ein Hingucker waren im ersten Stallgebäude die vielen Puppen, die Marianne Mester aus Lübeck mitgebracht hatte. Geschneidert waren sie nach den Original-Tilda-Puppen, die beiden Besuchern besonders gut ankamen. „Wenn ich daran arbeite, ist es für mich Entspannung. Aber für alle habe ich gar keinen Platz. Deshalb bin ich hier“, sagte die Lübeckerin.

Zwei Stände weiter gab es bei Werner Hack edle Schreibgeräte aus heimischen, aber auch aus exotischen Holzarten. An den vielen unterschiedlichen hochwertigen Kugelschreibern und Füllfederhaltern konnte auch Jan Hagge nicht vorbei gehen, der besonders von den teils magnetischen Verschlusskappen begeistert war.

Wer auf absolut ausgefallenen Christbaumschmuck steht, dürfte bei Thomas Bader an der richtigen Adresse sein. Der Kronshagener hatte nicht nur Tochter Friederike mit nach Traventhal gebracht, sondern auch feinsten Baumschmuck aus europäischen Glasbläsereien. Nach dem Motto „Runde Kugeln hat jeder“ setzt Thomas Bader eher auf Weihnachtsschmuck mit vielen Pferdestärken. Vom Schaufelbagger über VW-Bullis, Rennwagen, Trecker, Vespas, Hubschraubern, Weihnachtsmännern im Cabrio bis hin zur Prima Ballerina und Palmen am Südseestrand: Die Sammlung an Christbaumschmuck ist scheinbar grenzenlos. In mehreren Größen gibt es bei ihm sogar „deutsche Weihnachtsgurken“ – eine Kuriosität, die die Amerikaner den Deutschen angedichtet haben.

Petra Dreu

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