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Segeberg Gewerbegebiet Negernbötel wird allmählich konkret
Lokales Segeberg Gewerbegebiet Negernbötel wird allmählich konkret
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21:22 09.09.2016
Bürgermeister Dieter Beuk (r.) verpflichtete den neuen Gemeindevertreter Andre Gress (56). Der Kunst- und Betonsteinwerker rückt für Peter Oldenburg nach, der aus der Vertretung ausschied. Quelle: Kullack

Das Gewerbegebiet, das die Gemeinde Negernbötel gemeinsam mit der Stadt Wahlstedt anstrebt, wird immer konkreter. Wie Bürgermeister Dieter Beuk jetzt in der Gemeindevertretung berichtete, werde es am 15. September ein Gespräch vor Ort, nämlich am Wahlstedter Flugplatz, mit Vertretern des Innenministeriums und des Kreises Segeberg geben. Danach könne man damit rechnen, dass das Gebiet rasch in Gang komme, zumal es schon Interessenten für eine Ansiedlung gebe.

„Natürlich werden wir zuerst investieren müssen. Das bleibt nicht aus.“ Dieter Beuk, Bürgermeister

Bevor die Gemeinde von dem neuen Gebiet profitiere, heißt es jedoch, erst einmal zu investieren. Insgesamt würden gut 210000 Euro Planungs- und Entwicklungskosten anfallen, erläuterte der Bürgermeister. Für die Baulandentwicklung und den Grünflächenplan müsse man je 100 000 Euro ausgeben, für die Umweltverträglichkeitsprüfung noch einmal 10000 Euro. Die Kosten werde man sich „halbe-halbe“ mit Wahlstedt teilen wie später auch die Einnahmen aus dem Landverkauf.

Während Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse (CDU) der gemeinsamen Planung ebenso positiv gegenüberstehe wie der Vorstand des Zweckverbandes Mittelzentrum, habe es aus Bad Segeberg bereits Bedenken gegeben. Wie die LN berichteten, hatte Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD) vor Kurzem Bedenken angemeldet, es könne eine „Überversorgung“ an Gewerbeflächen im Mittelzentrum geben, wenn gleichzeitig Levo-Park und das Bad Segeberger Gewerbegebiet Burgfelde vorangetrieben würden. Dem waren nicht nur Wahlstedts Bürgermeister Bonse, sondern auch Wirtschaftsentwickler Markus Trettin entgegengetreten. Das Wahlstedter-Negernböteler Gebiet werde zirka 35 Hektar umfassen und sei schon deshalb keine Konkurrenz etwa für Burgfelde. Zwar werde auf Wahlstedter Seite an der Kieler Straße wahrscheinlich ein Mischgebiet entstehen, auf Negernböteler Seite aber eher ein reines Industriegebiet.

Zu beschließen gab es wegen des Gewerbegebiets am Donnerstag noch nichts, und zwei weitere Entscheidungen schob die Vertretung noch auf: Über die Frage, ob man sich gemeinsam mit den anderen Gemeinden in Trave-Land an der Segeberger Volkshochschule beteiligen solle, will erst der Kulturausschuss beraten. Und die Entscheidung, ob das Feuerwehrhaus Hamdorf ein neues Dach bekomme, wolle man erst treffen, wenn das neue Feuerwehrfahrzeug für Hamdorf anstehe. Dann, so Bauausschussvorsitzender Manfred Clausen, werde man das Gebäude ohnehin vergrößern müssen. Beschlossen wurde hingegen, die marode Holzverschalung zum Vorfluter der Klärteiche durch eine schwimmende Tauchwand zu ersetzen.

Lothar Hermann Kullack

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