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Segeberg Gewerbsmäßige Untreue: Prozess gegen WZV-Mitarbeiter vertagt
Lokales Segeberg Gewerbsmäßige Untreue: Prozess gegen WZV-Mitarbeiter vertagt
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21:14 16.09.2016

Da war Richter Matthias Lohmann etwas zu ambitioniert gewesen: Wie er den Zuschauern im Prozess um gewerbsmäßige Untreue gegen einen leitenden Mitarbeiter des Wege-Zweckverbandes gestern erklären musste, sei es nicht möglich gewesen, den Hauptbelastungszeugen so kurzfristig nochmal zu Gericht zu laden – und das Verfahren dann beenden zu können. Die Verteidigung will den Mann, der das Verfahren gegen den Mitarbeiter ins Rollen gebracht hatte, nochmal befragen.

Der Zeuge hatte angegeben, Stornobons gefunden zu haben, die nahelegen sollen, dass der Angeklagte 2014 regelmäßig Geld aus der Kasse des Norderstedter Recyclinghofes gestohlen hat. Dieser war verantwortlich für die Kassenabrechung. Es geht insgesamt um über 30000 Euro. Der Angeklagte schweigt in dem bereits mehrere Monate andauernden Verfahren. Sein Anwalt hält den Belastungszeugen für unglaubwürdig, die Beweise für fingiert. Deshalb will sie den Mann zu vermeintlichen Unstimmigkeiten in den Belegen befragen. Zu früh habe sich die Staatsanwaltschaft auf seinen Mandanten als Schuldigen festgelegt und deshalb wichtige entlastende Beweise nicht gesichert, wiederholte der Verteidiger gestern in einem weiteren Beweisantrag zur möglichen Manipulierbarkeit des Kassensystems.

Aus Termingründen der Prozessbeteiligten wird der Prozess erst in drei Wochen am Freitag, 7. Oktober, fortgesetzt.

nam

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