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Segeberg Gewinner, Gemeinschaft – Gewa
Lokales Segeberg Gewinner, Gemeinschaft – Gewa
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00:00 13.10.2012
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Segeberg

Mit Bratkartoffeln, Sauerfleisch, Kassler und vielen anerkennenden Worten startete gestern die Gewa, Wahlstedts große Gewerbe- und Industrieschau. Die 26. Auflage der Traditionsmesse hat das Zeug zum Rekordbrecher, denn, so berichtete Cheforganisator Armin Reher, sie sei innerhalb kürzester Zeit ausgebucht gewesen – „und dass stressfrei!“ Aber in Wahlstedt, der Stadt mit den Vorteilen dörflicher Struktur, schätzt man kurze Wege, klare Wort und Spontanität. Drum muss die angekündigte Ausstellerzahl von 68 revidiert werden. Auf den letzten Drücker gesellten sich weitere Anbieter dazu. Mit dem Startschuss präsentieren sich nunmehr 72 Dienstleister, Handwerker, Gewerbetreibende, Vereine, Verbände und Industrieunternehmen, den Besuchern. Der Gewerbeverein als Veranstalter rechnet mit 15 000 bis 20 000 Menschen. Je voller, desto schöner, denn die Messe habe eines mit Fußballspielen gemeinsam: „Je mehr am Spielfeldrand los ist, um so besser ist die Stimmung“, betonte Segebergs stellvertretender Landrat Claus Peter Dieck. Als bedeutenden Treffpunkt für die Wirtschaft, der viele Möglichkeiten erschließe und ideale Plattform für den Erfahrungsaustausch sei, bezeichnete er die Gewa. Deren soziale Bedeutung ebenfalls nicht unterschätzt werden dürfe, denn sie stärke das Zusammengehörigkeitsgefühl. „Die Gewa zeigt, was regionale Wirtschaftskraft leisten kann“, lobte auch IHK-Vizepräses Bernd Jorkisch. Die Schau fokussiere wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte, das sei ihr Alleinstellungsmerkmal. „Wir brauchen uns hinter den großen Metropolen nicht zu verstecken. Wir sind mittendrin und müssen Zeichen setzen“, so Jorkisch weiter. „Leider haben das noch nicht alle im Kreis begriffen: Klein Gladebrügge verhindert den Weiterbau der A 20. Daldorf tritt auf die Bremse für den Erlebniswald“, schlug der Unternehmer auch kritische Töne an. „Wir hier treten nicht auf die Bremse“, versicherte Cheforganisator Armin Reher, Spitzname Mr. Gewa. An die Politik gewandt unterstrich er die Bedeutung der Unternehmer für die Stadt. Eine Erhöhung der Gewerbesteuern würde dazu führen, dass der Wirtschaftsmotor ins Stocken gerate. Entwarnung gab es sofort von Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bose, der sagte, dass eine Steuererhöhung derzeit kein Thema sei. Pünktlich um 15 Uhr standen alle Aussteller an ihren Ständen, denn das Publikum konnte es kaum abwarten. Die ersten der 2200 Tombola-Gewinne gingen nur wenige Minuten nach der Eröffnung weg. 20 000 Lose will der Tennisclub bis Sonntagabend unter das Volk gebracht haben, denn auch das ist die Gewa: Prozente, Rabatte, Gewinne. Und schöne Preise gibt es auch beim großen Wahlstedt-Gewinnspiel am LN-Stand.

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