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Segeberg Giftköder: Ergebnisse erst nächste Woche
Lokales Segeberg Giftköder: Ergebnisse erst nächste Woche
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00:08 07.02.2015
Einer der Giftköder, die in Bebensee ausgelegt wurden. Quelle: privat
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Bebensee

Die Hundehalter sind weiterhin in Sorge: Nachdem am Mittwoch und Donnerstag in der Straße Am See Rindfleischstücke gefunden wurden, die mit einem blauen, vermutlich giftigen Granulat versetzt worden waren, sind die Bebenseer verunsichert.

„Für meine beiden Hunde habe ich extra Maulkörbe gekauft, die sie bei uns im Garten tragen. Außerhalb gehe ich mit ihnen nicht spazieren“, sagt die Tierhalterin, deren Hunde am Mittwoch vorsorglich in die Tierklinik Wahlstedt gebracht worden waren (die LN berichteten). Sie hatte am Donnerstag drei weitere Fleischstücke mit dem gleichen blauen Granulat unter dem Laub in ihrer Gartenhecke gefunden. „In einem Fleischstück war zudem ein Getreidekorn enthalten“, erzählt die Hundehalterin.

Ob es sich dabei um sogenannten „Giftweizen“ handelt, der zur Bekämpfung von Feldmäusen eingesetzt wird, konnte noch nicht geklärt werden. Die Polizei rechnet mit dem Ergebnis der toxikologischen Untersuchung der Substanz in einem Speziallabor in der nächsten Woche.

Den Fund der drei Fleischstücke am Donnerstag hatten die Polizisten aus Leezen entgegengenommen. Die Fäden aber laufen bei Umweltermittler Peter Mannke vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg zusammen. „Wir werden alle Details aufnehmen, zusammenführen und durchermitteln“, sagte der Polizeibeamte. Alles sei möglich, so Mannke, der auch die von Anwohnern geäußerte Theorie, Einbrecherbanden könnten mit solchen Giftködern Hunde außer Gefecht setzen wollen, nicht ausschließen will.

Gestern hatte die Hundebesitzerin erneut den Garten nach weiteren Fleischstücken abgesucht, gefunden hat sie jedoch keine. Nicht nur sie, auch andere Dorfbewohner sind trotzdem in Sorge. „Ich verstehe nicht, wie man so etwas tun kann. Wir haben hier so eine gute Nachbarschaft“, sagt eine Einwohnerin, die ebenfalls einen Hund zu Hause hat. „Wer so etwas macht, muss doch krank sein.“

pd

LN

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