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Segeberg „Godewind“ für den Windpark
Lokales Segeberg „Godewind“ für den Windpark
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20:25 17.06.2017
90 Anteilseigner hat der Windpark Neuengörs-Weede. Gestern feierten sie nach der Erweiterung eine Einweihungsparty. Quelle: Foto: Petra Dreu

„100 Gesellschafter waren mein Ziel, Das habe ich nicht ganz geschafft, aber 90 ist auch eine gute Zahl“, sagte Volker Schuldt, Geschäftsführer der Bürger-Energie Neuengörs-Weede GmbH. Zwischen Söhren und Neuengörs hatten er und seine Mitstreiter zu einem Einweihungsfest nach der Erweiterung des Windparks geladen. Für die Besucher aus den umliegenden Dörfern gab es Kaffee und Kuchen zur Musik einer Band, die ebenfalls für eine steife Brise steht – die schleswig-holsteinische Band „Godewind“.

Nicht alle in Neuengörs und Weede waren von der Erweiterung des bestehenden Parks begeistert. Bei einem Bürgerentscheid hatte sich dann aber eine Mehrheit für die Erweiterung ausgesprochen. Die sechs 1,5-Megawatt-Anlagen mit einer Gesamthöhe von 100 Metern sind inzwischen auch in die Jahre gekommen. Ergänzt werden sie seit diesem Jahr durch die sechs neuen 3,4-Megawatt-Anlagen mit einer Gesamthöhe von 150 Metern. Während die alten Anlagen zusammen 15 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren, erzeugen die neuen Anlagen immerhin 46 Millionen Kilowattstunden.

Volker Schuldt betonte, wie wichtig es sei, so viele Einwohner wie möglich bei dem Projekt mitzunehmen. „Eine gute Lösung dafür war der Kompromiss, anstatt der zehn möglichen Anlagen nur sechs zu bauen“, glaubt der Windpark-Initiator. Ob es dabei bleibt, ist eher unwahrscheinlich, denn nach dem letzten Entwurf des Regionalplans hat der Windpark drei neue Zipfel in Richtung Söhren, Mielsdorf und Stubben hinzubekommen, auf denen Platz für weitere vier Anlagen wäre. 14 Gesellschafter seien bereits vorhanden, weitere 40 hätten Interesse gezeigt, verriet Malte Schult von der Gesellschaft.

Prognosen für eine Umsetzung gibt es nicht. Schuldt: „Durch die Koalitionsverhandlungen ist noch sehr viel offen.“

pd

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