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Segeberg Feuerwehren: Großalarm am Wochenende
Lokales Segeberg Feuerwehren: Großalarm am Wochenende
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16:31 08.10.2018
Ein Großfeuer legte am Wochenende eine Scheune in Negernbötel in Schutt und Asche. Quelle: FEUERWEHR
Negernbötel/Fahrenkrug

Gleich zwei Großalarmierungen hielten dieser Tage die Wehren zwischen Fahrenkrug und Negernbötel in Atem. Über 100 Einsatzkräften konnten dabei Schlimmeres verhindern.

Ohne Personen- aber mit Gebäude-Totalschaden verlief ein Großfeuer in der Nacht zu Sonntag in Negernbötel. Gegen zwei Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Scheunenbrand mitten im Dorf aus. Doch das Gebäude war nicht mehr zu retten. „Wir waren sieben Minuten nach der Alarmierung auch vor Ort, da sahen wir nur noch einen großen roten Feuerball“, beschreibt Wehrführer Stefan Schröder die Ankunft der Fahrenkruger Wehr. Gemeinsam mit den Brandbekämpfern aus Wahlstedt, Klein Rönnau, Groß Rönnau, Blunk und Schackendorf waren sie zur Verstärkung der Negernböteler Kräfte im Einsatz.

Die 115 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zwar verhindern. Von der 300 Quadratmeter großen Halle mit landwirtschaftlichem Gerät, Werkstatt, Heizungsanlage und Wasserversorgung für die Tiere blieb nur noch ein Haufen roter Backsteine, Schutt und Asche übrig. Bis in den Morgen waren die Kräfte im Einsatz. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt, zur Brandursache ermittelt die Polizei. Das Feuer in Negernbötel ist nach dem in Söhren und Seedorf bereits der dritte Großbrand dieser Art in wenigen Wochen.

Für die Wahlstedter Einsatzkräfte ging es nach nur wenigen Stunden erneut raus: Ein Containerbrand im Gewerbegebiet Holsteinstraße konnte jedoch rasch gelöscht werden.

Einen kritischen Einsatz gab es bereits am Donnerstagabend in Fahrenkrug: Ein Passant hatte gegen 23 Uhr Qualm und das Piepen eines Rauchmelders in einem Mehrfamilienhaus hinter dem alten Bahnhof bemerkt. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, löste die Einsatzleitstelle Großalarm aus. Die Freiwilligen Feuerwehren von Negernbötel, Hamdorf, Groß- und Klein Rönnau unterstützten dabei die Einsatzkräfte aus Fahrenkrug. 80 Helfer waren somit vor Ort. Zur Sicherheit mussten alle Bewohner das Gebäude verlassen. Mit Atemschutzgeräten verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zur Wohnung. „Wir wussten, dass dort noch zwei Personen sein mussten“, sagt Wehrführer Schröder. Der Mann und die Frau wurden bewusstlos im Schlafzimmer entdeckt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, konnten es am Montag aber bereits wieder verlassen. Die Rauchursache fand sich in der Küche. „Die beiden haben wirklich Glück gehabt und es zeigt sich, wie wichtig die Rauchmelder sind“, so Schröder.

Heike Hiltrop

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