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Segeberg Großer Stress für die Bad Segeberger Wahlhelfer
Lokales Segeberg Großer Stress für die Bad Segeberger Wahlhelfer
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22:09 25.09.2017
Im Wahlbüro der Storm-Schule gab es besonders viel Stress für die Wahlhelfer. Quelle: Foto: Glombik
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Bad Segeberg

 Dabei war nicht nur die hohe Wahlbeteiligung zu bewältigen, auch für den Bürgerentscheid mussten Extra-Wählerlisten durchgesehen werden. Zudem war frühzeitig beschlossen worden, die Wahlbezirke in Bad Segeberg von 14 auf sieben zu reduzieren. So hatten manche Wahllokale statt 1000 nun 2000 Wähler zu versorgen. Die Halbierung der Wahlbezirke sei festgelegt worden, noch bevor vom Bürgerentscheid die Rede war, erklärte Bad Segebergs Wahlleiter Hartmut Gieske den LN.

„Weniger Wahllokale gerade zur Bundestagswahl, das ist keine gute Idee gewesen“, meinten gleich mehrere Wahlhelfer. Auch ohne Bürgerentscheid wäre es zu Wartezeiten gekommen, heißt es.

Zahlreiche, vor allem ältere Wähler seien offenbar unentschlossen gewesen, brüteten in den Wahlkabinen über ihren Zetteln, während sich draußen lange Warteschlangen bildeten. Viele hätten auch ihre Wahlbenachrichtigungen nicht dabei gehabt. In der Regel reicht der Personalausweis zum Abgleich mit den Wählerverzeichnissen. Aber da wurde auch schon mal eine Krankenkassenkarte gereicht. Mancher Bürger sei auch im falschen Wahllokal gelandet.

Bei all dem Stress: Wahlhelferin Karen Kanschat hat es als „sehr schön“ empfunden, dass viele 16- oder 17-Jährige extra für den Bürgerentscheid ins Wahlbüro gekommen seien. Den Bundestag darf man ja erst im Alter ab 18 mitwählen.

 wgl

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