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Segeberg Großfeuer in Weede: Flammen vernichten Hofgebäude
Lokales Segeberg Großfeuer in Weede: Flammen vernichten Hofgebäude
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12:21 19.12.2015
Vermutlich hat sich bei dem Brand Benzin entzündet - das machte die Arbeit der Feuerwehrleute noch schwieriger. Quelle: Wolfgang Glombik
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Weede

Es fing erst mit einem kleineren Brand in der Hof-Diele an, der sich schnell über das große Gebäude ausdehnte.

Schon von Weitem waren Flammen zu sehen, die aus dem Dach schlugen. Die herbeigerufene Feuerwehr Bad Segeberg konnte am Dach mit ihrer Drehleiter den Brand etwas eindämmen. Mit Atemschutztrupps versuchte ein Großaufgebot von Brandbekämpfern, von der Seite her durch Fenster an den Brandherd heranzukommen.

Anfangs vergeblich. Das Feuer zündete durch. Riskant war der Einsatz auch, weil hinter einer geschlossenen Tür noch Gasflaschen vermutet wurden. Es schien ein große Risiko zu sein, die Türen zu öffnen, um die Flaschen zu kühlen.

Laut Feuerwehrangaben und Zeugenaussagen soll das Feuer bei Schweißarbeiten an einem Auto gegen 19.30 Uhr entstanden sein. Dabei soll sich Benzin entzündet haben. Auch mit kleinen Feuerlöschern konnten zu Hilfe geholte Bewohner die Flammen nicht mehr löschen.

Zudem seien in der Garage Flaschen mit Benzin in die Luft geflogen, die die Flammen weiter entfacht hätten, so der Feuerwehrsprecher. Die Stichflammen griffen auf das Reetdach des angrenzenden Wohngebäudes über und zerstörten es völlig.

Die äußerst schwierige und auch gefährliche Brandbekämpfung dauerte bis in die Nacht an.

Zur Zeit des Brandes befand sich ein Mann in seiner Wohnung. Er wurde in Sicherheit gebracht. Die insgesamt acht Bewohner des Hauses wurden zwischenzeitlich im Sportlerheim Weede untergebracht und von Rettungskräften versorgt. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Samstagmorgen. Mit Motorsägen öffneten Feuerwehrleute die Zwischendecke, um Glutnester zu bekämpfen. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt.

15 Feuerwehren mit zwei Drehleitern waren im Einsatz - insgesamt 250 Einsatzkräfte waren vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Holger Schwartz

Ein Brand eines Wohnhauses in Weede (Kreis Segeberg) hat einen Großeinsatz der Feuerwehr mit 250 Einsatzkräften ausgelöst. Das Feuer war am Freitagabend in einer Garage bei Schweißarbeiten an einem Auto ausgebrochen, wie ein Feuerwehrsprecher am Samstagmorgen sagte. Verletzt wurde niemand.

Zur Zeit des Brandes befand sich ein Mann in seiner Wohnung. Er wurde in Sicherheit gebracht. Die insgesamt acht Bewohner des Hauses wurden zwischenzeitlich in einem Vereinsheim untergebracht und von Rettungskräften versorgt. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Samstagmorgen. Mit Motorsägen öffneten Feuerwehrleute die Zwischendecke, um Glutnester zu bekämpfen. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt.

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