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Segeberg Großfeuer zerstört Stallgebäude - Ferkel und Hühner verbrannt
Lokales Segeberg Großfeuer zerstört Stallgebäude - Ferkel und Hühner verbrannt
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22:02 26.09.2013
Bei dem Großbrand waren 150 Einsatzkräften in 19 Fahrzeugen im Einsatz. Quelle: Maria Heidecke
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Bimöhlen

Gegen 22.15 Uhr meldeten Bewohner des Hofes über den Notruf 112 den Brand eines Stallgebäudes in der Straße „Weide“, rund vier Kilometer außerhalb der Ortschaft Bimöhlen. Die Leitstelle Holstein löste daraufhin Großalarm für die umliegenden Wehren aus.

Bei einem Großfeuer in einem Stallgebäude kamen Ferkel und Hühner um. Menschen wurden nicht verletzt.

Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, brannte das etwa 25 mal 15 Meter große Fachwerk-Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Umgehend wurden Wasserversorgungen von einem Bohrbrunnen und dem nahegelegenen Fluss Osterau aufgebaut. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnten zwei Rinder, zwei Kälber, drei Jungsauen sowie ein Eber und zwölf Ferkel aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Aufgrund des starken Funkenfluges wurden die umliegenden Gebäude vor den Flammen geschützt, sodass sich das Feuer auf den freistehenden Stall beschränkte. Während der Löscharbeiten stürzten die Giebel ein, das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Dieter Wagner war mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden. „Das Zusammenspiel der vielen eingesetzten Wehren hat gut geklappt, die Bewohner des Hofes haben gut reagiert und den Anweisungen der Feuerwehr sofort Folge geleistet.“ Während der Dauer der Löscharbeiten betreuten Kräfte des DRK im benachbarten Wohngebäude 32 behinderte Menschen, von denen keiner verletzt wurde.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei hat die Einsatzstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

Die Wehren aus Bimöhlen, Wiemersdorf, Hitzhusen, Bad Bramstedt, Großenaspe, Hartenholm und Heidmühlen waren mit etwa 150 Einsatzkräften in 19 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes eingesetzt.

Gegen drei Uhr konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Eine Brandwache befindet sich noch vor Ort.

LN

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