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Segeberg Hälfte des Amtsausschusses Leezen neu besetzt
Lokales Segeberg Hälfte des Amtsausschusses Leezen neu besetzt
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20:17 13.07.2018
Auf geht’s: Der Amtsausschuss hat sich konstituiert, mit Klaus-Peter Waldheuer, Ulrich Schulz, und Thorsten Lange (v.l.) an der Spitze. Quelle: Foto: Irene Burow
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Neversdorf

„Ich bin bald 40 Jahre in der Kommunalpolitik. Per Handzeichen haben wir immer eine Stimme vergeben – und wären jetzt sicher schon drei Tagesordnungspunkte weiter“, stellte Jürgen Hildebrandt-Möller als ältestes Mitglied des Gremiums nach der Wahl amüsiert fest. „Jetzt ist das etwas komplizierter“, sagte er – durch neue Regeln, aufgestellt durch die Landesregierung. Laut Amtsordnung haben die Mitglieder im Ausschuss nun eine Stimme je angefangene 250 Einwohner. Bei zwölf Gemeinden und 15 Mitgliedern hatte Holger Pirdzuhn von der Amtsverwaltung ein Weilchen zu tun, bis alle Wahlzettel zurechtgeschnippelt waren. 40 Stimmen waren zu vergeben, weil für Bebensee kein Vertreter anwesend war, 37. Mit 35 Ja-Stimmen ist Ulrich Schulz schließlich gewählt worden.

„Es hat gut funktioniert, deshalb werde ich so weitermachen“, sagte er. Sein Stellvertreter ist Fredesdorfs Bürgermeister Klaus-Peter Waldheuer, zum zweiten Stellvertreter wurde Wittenborns Bürgermeister Thorsten Lange gewählt. Insgesamt sitzen sieben neue Vertreter im Amtsausschuss, denn die alten sind verabschiedet worden: Manfred Uibel (Todesfelde), Hans Rottgardt (ehemals Bürgermeister Bebensee), Andreas Krohn (Leezen), Claus Fahrenkrog (ehemals Bürgermeister Groß Niendorf), Heinz Stockrahm (ehemals Bürgermeister Neversdorf), Holger Möller (ehemals Bürgermeister Kükels) und Matthias Warn (ehemals Bürgermeister Todesfelde). „Es waren alles langjährige Mitglieder, die sich für die Allgemeinheit eingesetzt haben“, sagte Ulrich Schulz, der auch noch einmal zusammenfasste, was in der letzten Amtszeit gestemmt worden war. Unter anderem wurde die Fassade des Schulzentrums Leezen energetisch saniert, über die Werkserweiterung des Großunternehmens Lactoprot diskutiert („Da werden sicher noch einige Sitzungen notwendig sein.“), Flüchtlinge untergebracht, das Dach des Sportlerheims saniert, Schulassistenzen und Ferienbetreuung eingeführt. „Alle Beschlüsse wurden nahezu einstimmig gefasst, das heißt schon was“, so Schulz. In die Zukunft blickte er nur kurz. So soll die Laufbahn am Schulzentrum saniert und zudem eine wichtige Personalie geklärt werden:

Die Leitende Verwaltungsbeamtin im Amt Leezen, Doris Teegen, wird die Arbeit im kommenden Jahr beenden, die Nachfolge muss vorbereitet werden.

Im neuen Ausschuss sitzen nun Bastian Wortmeier und Hartmut Faber (für die Gemeinde Bark), Hans-Joachim Berg (Bebensee), Klaus-Peter Waldheuer (Fredesdorf), Karl-Heinz Westphal (Groß Niendorf), Renate Wieck (Högersdorf), Hans Richter-Harder (Kükels), Ulrich Schulz und Constanze Rode (Leezen), Sabine Meyer (Mözen), Andreas Nixdorf (Neversdorf), Jürgen Hildebrandt-Möller (Schwissel), Karl-Heinz Ziegenbein und Doris Schümann (Todesfelde) sowie Thorsten Lange (Wittenborn). Für den Forstgutsbezirk Buchholz gehört zudem Oberforstrat Harald Nasse dem Ausschuss an, jedoch ohne Stimmrecht.

Das Amt Leezen betreut rund 8700 Einwohner in zwölf Gemeinden.

Von Irene Burow

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