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„Halbzeit“ bei beiden Bundesstraßen

Wittenborn/Klein Rönnau „Halbzeit“ bei beiden Bundesstraßen

Für Auswärtige sind auf B 206 und B 432 immer noch weiträumige Umleitungen vorgeschrieben.

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In Wittenborn wird man noch Wochen mit halbseitiger Sperrung und Einfahrtverboten leben.

Quelle: Fotos: Kullack

Wittenborn/Klein Rönnau. Harte Zeiten für Autofahrer, die im Kreis Segeberg häufig die Bundesstraßen 206 und 432 benutzen – den nach den Autobahnen wichtigsten Verkehrsadern, die den Kreis in Ost-West-Richtung durchschneiden. An beiden Bundesstraßen wird eifrig „gebuddelt“ – es werden neue Asphaltschichten aufgetragen. In beiden zurzeit betroffenen Ortsdurchfahrten, in Wittenborn (B 206) und in Klein Rönnau (B 432,) ist jetzt so etwas wie die „Halbzeit“ erreicht.

LN-Bild

Für Auswärtige sind auf B 206 und B 432 immer noch weiträumige Umleitungen vorgeschrieben.

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Unverständnis und Gemurre gibt es bei Straßenbauarbeiten großen Stils immer – in der Tat können wochenlange Straßensperrungen und Umleitungen sogar existenzielle Probleme aufwerfen, wie im Fall des BockhornerTankstellenpächters (die LN berichteten), dessen Kundenfrequenz nach Baubeginn auf der B 206 von vielen Hundert pro Tag auf 20 abgesunken sei, wie der Pächter erklärte.

Da ging es noch um den oberen Part der Bauarbeiten bei Hartenholm. Weiter westlich, vor Wittenborn, gab es vor wenigen Wochen Ärger und Kritik, weil schon alles abgesperrt, aber mit den Arbeiten noch nicht begonnen worden war. „Verzögerungen sind bei solchen Projekten immer mal drin – aber jetzt sind wir voll im Zeitplan“, sagte den LN gestern Matthias Hübner von der Bad Segeberger Straßenmeisterei. Das bestätigt auch Wittenborns Bürgermeister Thorsten Lange: „Die Straßenbauer arbeiten schneller als gedacht.“

Die Linienbusse nach Bad Bramstedt und Itzehoe können die Wanderbaustelle passieren. „Im Prinzip aber ist die Straße dicht – außer für Anlieger und eben für Linienbusse“, sagt Matthias Hübner.

Manche Auswärtige, sogar Fahrer von schweren Lkw, ignorieren allerdings die „Einfahrt verboten“-Schilder und fahren weiter – was in der Regel auch möglich ist, weil der Verkehr wegen der Anlieger halbseitig und per Ampeln geregelt an der jeweiligen Akut-Baustelle vorbeigeführt wird.

Erwischen lassen sollte sich aber niemand – „Anliegerverkehr frei“ heißt, dass man hier wohnen muss, um die Straße nutzen zu dürfen. Schachtmeister Maik Rubbert von der Straßenbaufirma Kemna aus Lübeck warnt in einem Brief an die Wittenborner: „Der Bereich der Baustelle ist mit maximal 30 km/h zu befahren, es ist mit Radarkontrollen der Polizei zu rechnen.“ Auch müssen Anlieger genau darauf achten, in welche Richtung der Verkehr gerade freigegeben ist, und sich dann entweder in die Kolonne einfädeln oder auf die in Gegenrichtung warten.

In Klein Rönnau glänzt bereits der makellose neue Asphalt vom Ortseingang aus Richtung Ostsee bis Plöner Eck. Dann folgt eine halbseitige Sperrung; denn bis zum Chausseebaum wird zurzeit weitergearbeitet. Als letztes folgt ab 19. September der Abschnitt bis zum Ortseingang Bad Segeberg.

So geht es weiter

In Wittenborn ist die B 206 im Grundsatz voll gesperrt – aus Richtung Bad Bramstedt bis zur Einmündung in die Industriestraße bleibt die Bundesstraße halbseitig für Linienbusse und Anlieger befahrbar .

Uneingeschränkt voll gesperrt wird von Freitag, 9. September, 16 Uhr, bis Montag, 12. September, etwa 7 Uhr, weil dann asphaltiert wird.

In Klein Rönnau ist auf der B 432 nun der Abschnitt vom Plöner Eck bis zur Einmündung Chausseebaum an der Reihe – mit halbseitiger Sperrung. Voll gesperrt ist am 15. und 16. September.

Lothar Hermann Kullack

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