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Segeberg Halle ist für 1200 Leute vorbereitet
Lokales Segeberg Halle ist für 1200 Leute vorbereitet
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21:16 05.02.2016

Mit Spannung wird die Einwohnerversammlung zu der Errichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Levo-Park erwartet. Die Bürgerinformation soll Montag, 8. Februar, 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle am Städtischen Gymnasium, Hamburger Straße 29a, stattfinden.

Zu der Veranstaltung laden der Innenminister des Landes, Stefan Studt, die Stadt Bad Segeberg und die Gemeinde Fahrenkrug gemeinsam ein. Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD) teilte kürzlich in der Stadtvertretersitzung mit, dass er selbst die Moderatorenrolle übernehmen werde. Die Mehrzweckhalle wird für einen Besucheransturm vorbereitet: Für 1200 Besucher seien Sitzplätze in der Halle vorhanden. Schönfeld wies in der Stadtvertretersitzung darauf hin, dass die Nachbargemeinde Fahrenkrug, aber auch Bad Segeberg nicht mit dem gegenwärtigen Zustand zufrieden seien, wenn dort 1000 Menschen oder mehr das Nordtor an der ehemaligen Kaserne passieren müssten. Idealerweise müssten dort ähnliche Voraussetzungen herrschen wie am Haupttor des Levo-Parks, an der Bramstedter Landstraße (B 206). Dort gibt es Ampeln, Fußgängerüberwege. Ob das am Nordtor technisch und finanziell möglich sei, müsse vorbereitet werden. Von Fahrenkrug und Bad Segeberg werden an der Kreisstraße beim Nordtor Probleme bei der Verkehrssicherheit befürchtet.

Schönfeld wies darauf hin, dass in Kiel ein Erfahrungsaustausch mit Gemeinden in Schleswig-Holstein geplant sei, die selbst Erstaufnahmeeinrichtungen haben. Die Bevölkerungszahl wird zunehmen: Laut Statistik habe Bad Segeberg über 17 000 Einwohner, der Trend sei weiter stark steigend. Schönfeld geht davon aus, dass die Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung auch als Einwohner von Bad Segeberg statistisch mitgezählt werden, obwohl allein das Land für die Versorgung der Asylbewerber im Levo-Park zuständig sei.

Seitens des Landes ist beabsichtigt, dass im Levo-Park in Abhängigkeit vom Fortschritt der Erschließungsarbeiten bis zu 2000 Menschen Zuflucht finden können. Nach LN-Informationen soll diese Zahl zumindest am Anfang nicht ausgeschöpft werden. Die Asylbewerber sollen dort etwa sechs Wochen untergebracht und später auf die Kommunen verteilt werden. In der Unterkunft sollen erste Sprachkurse angeboten werden. Für die Kinder soll es Schulangebote, alles innerhalb der Gemeinschaftsunterkunft, geben.

Schulen und Kindergärten der Umgebung sollen durch die Flüchtlinge der Landesunterkunft nicht beeinflusst werden. Alles werde sich innerhalb der Unterkunft abspielen. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn möglichst viele Einwohner sich über Einzelheiten der Planung, insbesondere auch über „mögliche Hilfebedarfe“ informieren, heißt es von der Stadt.

wgl

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