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Hass+Hatje plant Baustoffhandel im neuen Gewerbegebiet

Bad Segeberg Hass+Hatje plant Baustoffhandel im neuen Gewerbegebiet

Gelände in der Rosenstraße ist zu klein für Heimwerkermarkt und Großhandel.

Bad Segeberg. 2016 wird ein spannendes Jahr für Bad Segeberg, zumindest was die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung angeht. Das Gewerbegebiet Rosenstraße wird längs der Kaiser-Lothar-Allee erweitert, über sieben Millionen Euro sollen die Erschließungsmaßnahmen, die sich über zwei Jahre erstrecken werden, kosten. Da ist es wichtig, dass sich schon vor den teuren Erschließungsarbeiten viele ansiedlungswillige Firmen melden. Ein Unternehmen, das bislang an der Rosenstraße sein Verkaufsgelände hat, will sich dort ganz erheblich erweitern, nach LN-Informationen auf imposante 2,5 Hektar: Hass+Hatje GmbH Bauzentrum möchte dort im Bereich südlich von der Kaiser-Lothar-Allee, westlich des verlängerten Nelkenweges im neuen Gewerbegebiet einen großen Baustoffhandel aufbauen.

Ines Kitzing, Geschäftsführerin von Hass+Hatje bestätigte auf Nachfrage der Lübecker Nachrichten Verhandlungen. „Wir stehen Gewehr bei Fuß und werden uns sicherlich mit der Stadt einigen.“ Schon vor Jahren plante man eine Ausdehnung der Geschäftsfläche unter Einbeziehung des Grundstücks des Landmaschinenhandels Meifort, der inzwischen bei Fahrenkrug ein neues Zentrum aufbaut. Für Ines Kitzing ist klar: Der Hagebaumarkt für Heimwerker und der Baustoffhandel Hass+Hatje auf dem kleinen Grundstück in der Rosenstraße: Das gehe einfach nicht mehr zusammen auf Dauer. Der Baumarkt für die Privatkunden soll an der Rosenstraße bleiben, der Baustoff-Großhandel ins Gewerbegebiet übersiedeln.

„Wenn alles klappt, würden wir für den Hagebaumarkt das Gelände von Meifort in Anspruch nehmen“, kündigt Ines Kitzing gegenüber den LN an. Der jetzige Baumarkt sei sehr alt, viel zu klein.

Ursprüngliche Pläne, beide — Baustoffhandel und Heimwerkermarkt — auf einem um das jetzige Meifort-Gelände erweiterten Grundstück zu lassen, habe sich als nicht mehr zeitgemäß erwiesen.

Der Standort sei einfach zu klein für einen Baustoffhandel nach heutigem Standard, betont Ines Kitzing. „Wir kommen da nicht auf einen grünen Zweig.“ Das sei zu klein für Handwerker und die Privatkunden, „ein gefährliches Gewusel“.

Wenn der Baustoffhandel 2016 übersiedeln werde, könne das Unternehmen auch einen neuen Hagebaumarkt in die konkrete Planung nehmen. „Dann werden wir eine neue Standortanalyse machen.“ Und entscheiden, wie groß man sich an der Rosenstraße ausdehnen werde. Denn trotz des großen Obi-Marktes sehe man sich gut aufgestellt für Bad Segeberg und Umgebung. Kitzing: „Wir haben hier eine tolle Mannschaft.“

Nachdem die Bad Segeberger Stadtvertretung das Startzeichen für die teure Erschließung des Gewerbegebietes gegeben hat, kann es losgehen mit der Ausschreibung und den Bauarbeiten. Schon jetzt gibt es nach LN-Informationen einen regelrechten Run auf die Grundstücke. Dabei funktioniert Hass+Hatje schon jetzt als Zugnummer. Denn für viele Handwerksbetriebe und Unternehmen aus der Baubranche scheint es geradezu ideal, in der Nachbarschaft gleich den passenden Baustoffhandel zu haben. Da hagelt es Reservierungen für Grundstücke, erfuhren die LN.

Wolfgang Glombik

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