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Segeberg Haus Rönnau wird für 700000 Euro saniert
Lokales Segeberg Haus Rönnau wird für 700000 Euro saniert
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20:20 11.12.2015
Bauausschussvorsitzender Manfred Vogt warb für die Sanierung des Gemeindehauses. Voraussichtliche Kosten: 700 000 Euro. Quelle: Fotos: Sd

Das Haus Rönnau ist in die Jahre gekommen. Die Dacheindeckung enthält Asbest, Elektrik und Heizung sind auf dem Stand von vor 40 Jahren. Es ist Zeit, das Gebäude mit etwa 400 Quadratmeter Nutzfläche zu sanieren. „Wir kümmern uns seit Anfang des Jahres darum, haben geprüft, was gemacht werden muss“, erklärte Manfred Vogt, Vorsitzender des Bau-, Finanz- und Schulausschusses, während der Gemeindevertretersitzung im Haus Rönnau.

700 000 Euro würde eine Komplettsanierung kosten, ein Neubau wäre mindestens doppelt so teuer. Die Gemeindevertreter entschieden sich einstimmig für eine Sanierung. 800 Quadratmeter asbesthaltige Dachplatten müssten entsorgt und gegen neue Platten ausgetauscht werden. Die Asbestentsorgung kostet etwa 40 000 Euro. Neben Elektrik und Heizsystem werden auch Sanitäranlagen im Sportbereich und die Küche erneuert.

Etwas verstaubt ist auch der Flächennutzungsplan der Gemeinde. Seit über 30 Jahren existiert er, wurde aber nie fortgeschrieben. „Dafür war es nun zu spät, deshalb musste ein neuer Flächennutzungsplan aufgestellt werden“, erklärte Bürgermeister Dietrich Herms. Die Abwägungen der Behörden und Stellungnahmen öffentlicher Auslegungen sind weitestgehend eingearbeitet, so dass die Gemeindevertreter nun den Beschluss des neuen F-Planes verabschiedeten. Abwägungen des Zweckverbandes Mittelzentrums bezüglich der Abwasserentsorgung sollen in den B-Plan eingearbeitet werden.

Bereits jetzt liege die Gemeinde etwas über der Soll-Abwassermenge, bei weiteren Häusern steige die Menge auf über zehn Prozent, so Vogt.

Noch nicht 20 Jahre alt ist die Fußgängerbrücke über den Grenzgraben Richtung Ihlwald. Sie ist Bestandteil des Wanderweges und müsste für etwa 25 000 Euro saniert werden. Nur ein Fünftel kostet dagegen die Alternative einer Verrohrung. Die Gemeindevertreter entschieden sich für die kostengünstige Variante.

Etwa 10 000 Euro haben die Schallschutzmaßnahmen in der Kindertagesstätte „Immenhuus“ gekostet. Akustikdecken und -wände wurden in einigen Räumen verlegt, die Wände sind jetzt sogar als Pinnwand nutzbar.

Des Weiteren wiederholten die Gemeindevertreter ihren bereits gefassten Beschluss bezüglich der Ihlwaldkapelle. Einen Neubau unterstützen sie mir 35000 Euro, eine Sanierung nicht.

Außerdem stimmten sie der Neufassung der Hundesteuer zu und fügten zusätzlich noch eine Erhöhung für sogenannte Gefahrhunde ein. Die beträgt nun 300 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 600 Euro für den dritten und jeden weiteren Hund.

Silvie Domann

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