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Heißes Training für die Feuerwehr

Travenbrück Heißes Training für die Feuerwehr

Zweimal im Jahr kommt der Dräger-Brandübungscontainer in die FTZ-Zentrale des Kreises Stormarn. Für die Absolventen des Lehrgangs „Atemschutzgeräteträger“ beginnt der letzte heiße Akt ihrer Ausbildung. Interessierte Feuerwehren können sich hier melden: Dräger Academy 0 451/8821560.

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Einmal müssen alle angehenden Atemschutzgeräteträger nach ihrem Lehrgang durch den Brandübungscontainer.

Quelle: Fotos: Burmester

Travenbrück. Das Innere des „Fire Dragon“ in der Feuertechnischen Zentrale (FTZ) wirkt noch kühl. Überall Metall. Und das ist schwarz, vom vielen Ruß. Auf den ersten Blick fällt hier gar nicht auf, wo Menschen mit kundigen Händen überall Feuer entfachen könnten. Doch dann simuliert Lehrgangsleiter Torben Garbrecht den Brand eines Bettes – und es wird urplötzlich hell.

LN-Bild

Zweimal im Jahr kommt der Dräger-Brandübungscontainer in die FTZ-Zentrale des Kreises Stormarn. Für die Absolventen des Lehrgangs „Atemschutzgeräteträger“ beginnt der letzte heiße Akt ihrer Ausbildung.

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Die Temperatur steigt rasch in eine bislang unbekannte Dimension. Ohne Schutzkleidung, ohne Helm und Flammschutzhaube hat man jetzt kaum eine Chance mehr.

Matthias Jaffke von der Freiwilligen Feuerwehr Tralau schießt gezielt Wasser aus dem Strahlrohr auf die Flammen. Das Feuer ist schnell gelöscht. Doch die Freude währt nur kurz: Garbrecht zündet die nächste Quelle an ganz anderer Stelle an, und wieder muss Jaffke rasch sein Strahlrohr einsetzen, um der Flammen Herr zu werden.

Inzwischen ist es so heiß im Container, dass der Fotoapparat Schaden nehmen könnte. Die Aktion mit dem LN-Reporter im „Fire Dragon“ wird abgebrochen. Wer das einmal mitgemacht hat, weiß wie gut die Männer und Frauen der Feuerwehr ausgebildet sein müssen, um anderen Menschen in Not helfen zu können. .

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Feuerwehrleute wie Matthias Jaffke aus Tralau müssen in Übungsszenarien wie diesem beweisen, dass sie in den vergangenen Wochen viel gelernt haben und am Ende auch unter Atemschutz in den Einsatz gehen können.

Etwa 50 Teilnehmer sind es in diesem Jahr im Kreis Stormarn gewesen, die unter der Regie von Lehrgangsleiter Garbrecht ihre Ausbildung gemacht haben und nun zum Abschluss in den Brandübungscontainer mussten. Dazu kommen noch einmal 50 Männer und Frauen, die sich außerhalb des Lehrgangs einen Platz über den Feuerwehrverband buchen konnten, um einmal „durch das Feuer gehen“ zu können.

Auch mit Atemschutz nie allein ins Objekt

„Ein Atemschutzgeräteträger geht dabei niemals allein in ein Brandobjekt. Es sind immer zwei Einsatzkräfte gemeinsam, also ein Trupp“, erklärt Garbrecht. Und ein Rettungstrupp sollte immer außerhalb des Brandobjektes bereit stehen, um eingreifen zu können, wenn den Beiden im Objekt etwas zustoßen sollte, sagt er.

 In einem Übungscontainer von Dräger können diverse Szenarien mit Feuer geübt werden. Angenommen wird dieses Mal, dass es sich um ein Feuer im Keller eines Gebäudes handelt. Von oben müssen die Teilnehmer in den Container steigen und quasi die „Kellertreppe“ hinunter gehen. Aus dem Leitstand im Container werden dann diverse Szenarien bis zum „Flash-Over“, der Durchzündung eines Feuers, eingespielt. Der Operator im Leitstand kann die Arbeit der beiden Feuerwehrleute zu jeder Zeit beobachten und sofort eingreifen, wenn einmal etwas gefährliches passieren sollte.

Das muss er bei der Einheit in der Feuerwehrtechnischen Zentrale dieses Mal aber glücklicherweise nicht. Die Feuerwehrleute sind um eine große Erfahrung reicher – und der LN-Reporter und dessen Kamera auch.

Vier Teams pro Stunde

Der mobile Dräger Fire bietet vernebelbare Brandräume und kann folgende Szenarien simulieren: Küchenbrand mit Fettexplosion, Wohnungsbrand mit Bett-, Regalbrand und Simulation einer Rauchdurchzündung. Es gibt eine aufbrechbare Tür zum Brandraum, variable Flammengrößen und mehrere Rauchgeneratoren.

Es können laut Dräger unter anderem taktische Brandbekämpfung und Wärmegewöhnung an mehreren Stellen und über verschiedene Zugänge geübt werden. Auch eine technische Hilfeleistung kann geübt werden.

Preis zwischen 1500 und 2000 Euro pro Tag. Zuzüglich Logistikkosten von rund 1500 Euro und Mehrwertsteuer. Optional kann ein Trainer von Dräger für rund 1000 Euro pro Tag gestellt werden.

Abhängig vom Trainingskonzept können maximal vier 2er-Trupps pro Stunde in dem Container üben.

Kontakt: Dräger Academy 0 451/8821560.

QUELLE: www.draeger.com

 Jens Burmester

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