Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Hilfswerk mit Rekord

Bad Segeberg Hilfswerk mit Rekord

Traditionelles Konzert des Weihnachtshilfswerks: Acht Chöre boten ein abwechslungsreiches Programm in St. Marien und ließen auch weniger bekannte, wunderschöne weihnachtliche Weise erklingen.

Voriger Artikel
Hotelgast bedroht Polizisten mit Messer
Nächster Artikel
Integration – eine Chance für die Kreise

Bummel durch die Etagen. Aber nicht alle Aussteller auf dem adventlichen Imkerbasar in Bad Segebergs Gemeinschaftsschule am Seminarweg waren zufrieden.

Bad Segeberg. So hatten die Mädchen und Jungen des Spatzenchores Lichter und Pappschäfchen dabei, einer der Jungen imitierte gekonnt einen Hund, der im Lied auf die Schafe aufpasste. Viel Applaus gab es für diese Einlage. Den erhielten auch die anderen sieben Chöre, die jeder auf seine Art die Zuhörer verzauberte: „Choryfeen“, „Vocalitas“, Segeberger Bachchor, „Jubilate“, „Trubadix“, Rönnauer Singkreis und Männerchor Bad Segeberg. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Macht hoch die Tür“, begleitet von Phillip Röschmann an der Orgel.

LN-Bild

Traditionelles Konzert des Weihnachtshilfswerks: Acht Chöre boten ein abwechslungsreiches Programm in St. Marien und ließen auch weniger bekannte, wunderschöne weihnachtliche Weise erklingen.

Zur Bildergalerie

Viel zu tun hatte Küster Thomas Teegen, der fast 600 Stühle im Kirchenschiff verteilt hatte. Trotzdem mussten viele Menschen stehen. Der große Andrang wirkte sich positiv aus: 2158,21 Euro gaben die Zuhörer dem Weihnachtshilfswerk, 400 Euro mehr 2015. „Das ist irre, wir sind sehr begeistert“, sagte Dirk Gosch, zuständig für Soziales in der Stadtverwaltung. Weitere Spenden, so auch das Sitzungsgeld der Stadtvertreter für die letzte Sitzung 2016, kommen noch hinzu. Das Geld ist für bedürftige Senioren über 70 Jahren gedacht. Im vergangenen Jahr wurden 134 Haushalte beschenkt. „Es gab einen Gutschein von etwa 20 Euro und einen Schokoladen-Weihnachtsmann“, erzählte Bürgervorsteherin Ingrid Altner.

Wie in den Vorjahren führte Kantor Andreas Maurer-Büntjen durch das Programm. Er wünschte allen ein gutes Neues Jahr, denn am ersten Advent beginne das neue Kirchenjahr. Außerdem riet er zur Gelassenheit bei den Weihnachtsbesorgungen. „Dieses Jahr haben wir die längste mögliche Adventszeit, sechs lange Tage mehr“, so Maurer-Büntjen. sd

Stöbern, staunen, Schönes kaufen – oder nur mal gucken

 Der erste Punsch, das erste Stück Christstollen, das erste Weihnachtsgeschenk. Zu Tausenden tummelten sich die Menschen am Wochenende zwischen etlichen Ständen auf den Weihnachtsmärkten und Basaren. , Und das nicht nur auf den großen, wie in Stocksee oder Pronstorf. Trubel auch in Bad Segeberg, Wahlstedt, Wittenborn und Rickling.

Wer die Wahl hat, hat die Qual – örtlich wie auch im Feilgebotenen. Es fand sich so ziemlich alles, was Selbermacher und Hobbykünstler, aber auch Profis sich so haben einfallen lassen. Während der eine kaufte wie im Rausch, gingen andere achselzuckend von Stand zu Stand. Mancher mochte gedacht haben: „Immer das gleiche.“ Andere waren ganz verzückt.

Gerade die kleinen Weihnachtsmärkte und -basare sind auch die Plattform, auf der das präsentiert wird, was übers Jahr in Garagen oder im Bastelkellern entsteht. Die Dinge, von denen die Anbieter glauben, sie könnten gefallen und Freude bereiten.

So lief der Sonnabend für die meisten Aussteller in der Gemeinschaftsschule am Seminarweg in Bad Segeberg, beim traditionellen Imkerbasar, noch ganz gut. Am Sonntag stöhnten dort jedoch etliche über sehr schleppende Geschäfte. „Für mich war es das letzte Mal“, resümiert eine Ausstellerin, die nicht genannt werden wollte. Anders in Rickling, wo der Landesverein seine Pforten zum vorweihnachtlichen Bummel geöffnet hatte. „Ich komme gerne hierher, weil ich das Gefühl habe es geht nicht darum, viel einzukaufen, sondern um die Begegnung“, befand Gertrud Neumann und lauschte den Bläsern, die Festtagsstimmung verbreiten. Geduldig hört sich der Weihnachtsmann in einem Zelt gleich gegenüber Kinderwünsche an, mit denen es Heilig Abend „vielleicht klappt“.

Comics in der Kirche

 Die Geburt Christi wird seit mehr als 2000 Jahren als frohe Botschaft gefeiert. Zahlreiche Lieder handeln davon. Auch der Adventsweg in St. Marien hat sich der frohen Verkündigung angenommen. Unter dem Motto „O, Du Fröhliche“, laden Comics und Kurzgeschichten zum Schmunzeln und Lachen ein. Seit etwa zehn Jahren gestalten Kirchenlotsen den Adventsweg.

Die Idee dazu hatte der ehemalige Propst Dr. Klaus Kasch. An mehreren Stationen entlang der Kirchenwand wird auf die Ankunft Jesus’ aufmerksam gemacht: Fotos, Texte, Bilder oder Figuren waren bisher zu sehen.

Dieses Jahr sind es Comics und lustige Kurzgeschichten. Gerade pinnt Kirchenlotse Günther Gathemann die Geschichte „Jesus’ Weihnachts-Party“ auf blauen Stoff. Die Geschichte stammt vom englischen Autor Nicholas Allan, Gathemann hat sie ins Deutsche übersetzt. Sie beschreibt die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht des Wirtes. Er will seine wohlverdiente Nachtruhe genießen, doch ständig wird er aus dem Schlaf gerissen. Erst sind es Maria und Josef, dann folgen Hirten und weise Männer. Doch letztlich feiert er mit den vielen Gästen die Geburt des Kindes und freut sich mit ihnen. An einer anderen Station ist der Adventskalender von Uli Stein zu sehen. Häufig spielen die Witze auf die Krippe an. So beschwert sich ein Ochse darüber, dass ein Mensch in seinem Futter liegen würde, doch auch Tagesmutter und Jugendamt treten auf.

„Die Engel verkünden Freude, auch wir sollten diesen Frohsinn im Advent aufnehmen“, sagt Pastorin Rebecca Lenz. Die Comics und lustigen Geschichten seien ein Weg, um die Freude zu zeigen. „Mir ist wichtig, dass die frohe Botschaft gespürt wird, wir möchten die Adventszeit mit Schmunzeln und Augenzwinkern verbringen“, betont die Pastorin. Außerdem würden die Geschichten auch zum Nachdenken anregen. sd

 Heike Hiltrop

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Wir berichten über den Wahlkampf in Ihrer Straße. Informieren Sie sich über die Kandidaten Ihres Wahlkreises und stellen Sie Ihnen direkt Ihre Fragen!

Wir berichten über den Wahlkampf in Ihrer Straße. Informieren Sie sich über die Kandidaten Ihres Wahlkreises und stellen Sie Ihnen direkt Ihre Fragen!  mehr

In Kücknitz ist am Vormittag bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände möglicherweise eine Bombe freigelegt worden.
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den September 2017.

Bundestagsparteien haben sich für eine Verlängerung der Wahlperiode von vier auf fünf Jahre ausgesprochen. Eine gute Idee?

Wie wollen wir wohnen, wenn wir einmal älter geworden sind? WG, ein Zimmer bei den Kindern, Servicewohnen, Seniorenheim? Die LN haben sich verschiedene Modelle im Kreis Segeberg angesehen. Zum Auftakt haben wir mit Experten gesprochen und Segeberger nach ihren Vorstellungen gefragt.

Wie wollen wir wohnen, wenn wir einmal älter geworden sind? WG, ein Zimmer bei den Kindern, Servicewohnen, Seniorenheim? Die LN haben sich verschiedene Modelle im Kreis Segeberg angesehen. Zum Auftakt haben wir mit Experten gesprochen und Segeberger nach ihren Vorstellungen gefragt. mehr

  • Shopping & Lifestyle
    Unser Lifestyle-Portal

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

  • Hochzeitszauber

    Alles zum Planen Ihrer Hochzeit - Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwoch... mehr

  • Events & Veranstaltungen

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Urlaub & Reisen
    Unser Reiseportal

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Ausstellungen, Theater, Konzerte und mehr in Lübeck und Umgebung.

Karl-May-Spiele

Nachrichten zu den Karl-May-Spiele am Kalkberg in Bad Segeberg.

Kinokritik

Kurz und knapp erklärt, ob sich ein neuer Film lohnt oder nicht.