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Holz oder doch lieber Stein? Diskussion um Bildungszentrum

Fahrenkrug Holz oder doch lieber Stein? Diskussion um Bildungszentrum

Fast zwei Millionen Euro soll der neue Kindergarten in Fahrenkrug kosten, in der Einwohnerversammlung wurden die Entwürfe aber als „Baracke“ kritisiert.

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Wie bei diesem Kindergarten in Bargteheide soll die Fassade der neuen Kita in Fahrenkrug gestaltet werden. Foto/Repro: Dreu

Fahrenkrug. Der neue Kindergarten soll kostengünstig sein und ausreichend Platz bieten, doch vor allem soll er eins: schnell fertig werden. Holzhäuser sind dabei gegenüber gemauerten Häusern im Vorteil. Doch nicht bei allen Fahrenkrugern kamen die Entwürfe für die Kita in der Einwohnerversammlung zum Bildungszentrum gut an: Für Altbürgermeister Gerd Böttger sieht der Entwurf für den Kindergarten sogar wie eine Baracke aus.

„Kann man das nicht ein bisschen schicker bauen?“, fragte ein weiterer Einwohner, nachdem Enno Mohr und Sönke Clar vom Architekturbüro Martin Förster in Hamburg Bilder des Bargteheider Kindergartens Otto-Hahn-Straße gezeigt hatten, der ebenfalls von ihnen geplant worden war. 1,97 Millionen Euro haben die Architekten für den Kindergarten Fahrenkrug bislang vorausberechnet. Von „Billigbauweise“

könne überhaupt keine Rede sein, dennoch würde jede andere Bauweise teurer werden.

Den Einwohnern versuchten die jungen Architekten ihre Bedenken gegen eine Holzbauweise zu nehmen. Holz habe seine Vorteile, außerdem garantiere der skandinavische Lieferant 15 Jahre für die besondere Beschichtung der Bretter. Vier Gruppen sollen in dem Kindergarten ein neues Domizil finden. Die derzeit hinter dem Bürgerhaus stehenden Container für die Krippenkinder sollen dann der Vergangenheit angehören.

Personell merklich ausgedünnt war anschließend die Sitzung der Gemeindevertretung. Vier der 13 Gemeindevertreter fehlten, unter ihnen auch Bürgermeister Rolf-Peter Mohr (WGF) und sein 1.

Stellvertreter Bernd Reimers (CDU). Deshalb musste Sven Hansen (SPD) als 2. stellvertretender Bürgermeister das Ruder übernehmen und die Sitzung leiten. Auch hier war das Bildungszentrum mit dem Kindergarten Thema. Stadtplanerin Gabriele Teske vom Büro Stadtplanung kompakt stellte die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung geäußerten Bedenken vor und erläuterte, dass mit dem nächsten Nachbarn vereinbart worden sei, auf seinen Wunsch hin eine 1,80 Meter hohe Steinwand zum Nachbargrundstück zu errichten. Die Gemeindevertreter stimmten mit sieben Ja- zu einer Nein-Stimme dem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zu. Auch die Vergabe der Fachplanungen wurde in der Sitzung auf den Weg gebracht. Aufträge erhielten unter anderem Horn & Horn Neumünster (Sicherheits- und Gesundheitskoordination) und Gerhard Krause, Bad Segeberg (Vermessung).

Nachdem vermehrt Müll im Fahrenkruger Moor abgeladen wurde, soll nun die Zuwegung dorthin mit einem Schlagbaum abgesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer sollen aber weiterhin problemlos Zugang zum Moor haben.

Durch die Container der Krippenkinder ist es für Behinderte schwieriger geworden vom Parkplatz aus das Bürgerhaus und die Behindertentoilette zu erreichen. Wegen der bevorstehenden Baumaßnahme wird der Nutzen zwar nur von kurzer Dauer sein, dennoch stimmten die Gemeindevertreter zu, dass zur besseren Erreichbarkeit eine Pforte versetzt wird.

„Von Billigbauweise kann überhaupt keine Rede sein. Dennoch würde jede andere Bauweise teurer werden.“
Enno Mohr und Sönke Clar, Architekten

Petra Dreu

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