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Hotspot am See: Kostenloses Internet für Badefreunde

Bornhöved Hotspot am See: Kostenloses Internet für Badefreunde

In Bornhöved kann bald an insgesamt sechs Stellen umsonst gesurft werden. „Geplant sind Internet-Hotspots am See, am Alten Amt, bei der Feuerwehr, am Museum, beim Bauhof und am Jugendhaus“, zählt Bürgermeister Dietrich Schwarz (SPD) auf.

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Badestelle Bornhöved: hier und an fünnf weiteren Standorten sind WLan-Hotspots geplant, berichtet Bürgermeister Dietrich Schwarz.

Quelle: Foto: Materne

Bornhöved. Die Eröffnung der Badesaison naht in großen Schritten. Und wenn die Sonne bald die ersten Gäste an die Badestelle Bornhöved lockt, sollen sie einen neuen Service genießen dürfen: kostenloses Internet. Am See soll einer von sechs Hotspots in der Gemeinde entstehen.

LN-Bild

In Bornhöved kann zudem bald an fünf weiteren Stellen umsonst gesurft werden.

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„Geplant sind Internet-Hotspots am See, am Alten Amt, bei der Feuerwehr, am Museum, beim Bauhof und am Jugendhaus“, zählt Bürgermeister Dietrich Schwarz (SPD) auf. Bereits vor gut einem halben Jahr hat die Gemeindevertretung beschlossen, auszuloten, wie es möglich wäre, den Ort mit öffentlich zugänglichem Internet auszustatten – der Breitbandausbau ist inzwischen abgeschlossen, auch die Internetpräsenz aufpoliert. Fündig geworden ist die Gemeinde beim Projekt SH_WLan, das von der Landesregierung und dem Sparkassen- und Giroverband gefördert wird. Dabei wird das bestehende Internet-Projekt der Kieler Nachrichten auf ganz Schleswig-Holstein ausgedehnt – unter anderem sollen öffentliche Hotspots in allen Sparkassen-Filialen aufgebaut werden.

„Da wollen wir uns ranhängen“, sagt Bornhöveds Bürgermeister Schwarz, der sich bereits mit Kilian Härtel, einem Mitarbeiter des zuständigen Providers „Addix Internet Services“ vor Ort getroffen hat, um die Umsetzung zu besprechen. „Hier am See soll WLan in alle Richtungen empfangbar sein“, sagt Schwarz. Dann wäre auch der Sportplatz abgedeckt. „Über den groben Daumen beträgt die Reichweite bei idealen Bedingungen dann 150 Meter“, erklärt Addix-Techniker Kilian Härtel auf LN-Nachfrage. An den anderen „Access Points“ – den Zugangspunkten – soll das WLan-Signal im 30- oder 120-Grad-Winkel ausgestrahlt werden. Dafür steigt dann die Reichweite auf bis zu 300 Meter. Knapp 1000 Euro investiert die Gemeinde pro Hotspot zunächst für eine Laufzeit von fünf Jahren – um zukunftsfähig zu sein, den Tourismus zu fördern, attraktiver zu werden allgemein. „Hotspots sind doch eigentlich längst Standard“, findet Schwarz. Hemmschuh war das Thema Haftung, im Falle von Gesetzesverstößen durch Nutzer der öffentlichen Hotspots der Gemeinde. „Aus dem Thema Haftung wären wir aber raus bei dem Modell“, sagt Schwarz, der hofft, dass zumindest der Hotspot am See noch im Mai online geht.

Das ist realistisch: „Sobald der Auftrag vorliegt, können wir die konfigurierten Geräte ausliefern“, sagt Addix-Mitarbeiter Härtel. Man arbeite hier an den letzten Details, bestätigt auch Bürgermeister Schwarz. Das Geld sei bereits in den Haushalt eingestellt. Installiert werden sollen die Geräte von der Gemeinde. „Dann ist Bornhöved die erste Gemeinde des Kreises Segeberg, die sich dem SH_WLan-Netz anschließt“, sagt Härtel.

2000 SH_WLan-Zugänge sollen es landesweit werden – so die Zielvorgabe beim Start der Kooperation vor einigen Wochen auf der Computermesse Cebit. Der Zugang für die Nutzer soll denkbar einfach sein: Das Netz SH_WLan auswählen, Nutzungsbedingungen akzeptieren, fertig. Ob in Bornhöved, Bad Segeberg oder sonst irgendwo in Schleswig-Holstein, jedes Gerät, das einmal registriert wurde im SH_WLan-Netz, soll andere Zugangspunkte automatisch erkennen. „Dann ist keine weitere Anmeldung notwendig“, sagt Härtel. „Es gibt auch keine Beschränkung bei der Nutzungsdauer oder Datenverbrauch.“ Etwa 500 Nutzer können dann gemeinsam an einem Hotspot surfen.

Mehrere Standorte in Planung

Die verfügbaren Hotspots des SH_WLan- Netzes sind im Internet abrufbar unter www.hotspots4you.de – die grünen Markierungen auf der Karte stehen für bereits verfügbare Zugangspunkte, gelbe sind in Planung. In Bad Segeberg gibt es derzeit drei SH_WLan-Zugänge entlang Kirch– und Hamburger Straße. Zwei weitere bei den Sparkassen-Filialen sind vorgesehen – wie in Geschendorf, Leezen, Wahlstedt und Trappenkamp.

 Nadine Materne

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