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Segeberg Hugo Pfohe baut neues Autohaus in Bad Segeberg
Lokales Segeberg Hugo Pfohe baut neues Autohaus in Bad Segeberg
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20:34 05.02.2018
Von der Ziegelstraße aus wird sich die Straßenansicht bis zur Fertigstellung des Pfohe-Autohauses im Sommer komplett verändert haben. Quelle: Foto: Glombik
Bad Segeberg

Die Uralt-Gebäude wurden schon im Herbst abgerissen. Jetzt wird gebaut. Die Werkstatt bleibt erhalten, sie wird mit neuer Fassade dem Neubau angeglichen, erklärt Niederlassungsleiter Ronald Stendorff. Angegliedert werden soll an die Verkaufshalle auch eine hochmoderne Direktannahme. Der letzte Schrei bei modernen Autohäusern. „Hier können wir bis zu sechs Tonnen schwere Fahrzeuge hochheben und begutachten.“ In der Annahmestelle erfolgen die Service-Gespräche mit den Kunden.

Auf drei Ebenen sollen in einem Lager auf 350 Quadratmetern Teile und die Reifen der Kunden gelagert werden. Ein „hoher Aufwand“, sagt Stendorff, aber damit sei auch Flexibilität für die Kundschaft gesichert. In dem Betrieb mit jetzt 17 Mitarbeitern sollen mit dem über zwei Millionen teuren Neubau weitere Stellen entstehen. Zwischen Ausstellungshalle und Werkstatt sei auch ein Verbindungsgebäude geplant, wo Kunden auf ihr Auto warten können. Geplant ist zudem eine Terrasse auf der Rückseite des Gebäudes – unter einem großen Baum. „Das wird unser Lindencafé“, witzelt Ronald Stendorff.

Die Ausstellungshalle für die Neuwagen soll 400 Quadratmeter groß werden. „Da können dann 15 Fahrzeuge ausgestellt werden statt bisher nur sechs“, erläutert Stendorff. Dass Ford überhaupt an dem Standort bleibt, ist vor allem dem Umstand zu verdanken, dass man sich durch Zukauf einer Nachbarfläche auf insgesamt 4500 Quadratmeter Grundfläche erweitern konnte. Mit dem Neubau werde der Standort in Bad Segeberg auf weitere Jahrzehnte gesichert sein, ist sich Stendorff sicher.

Ältere Segeberger werden sich erinnern: Früher war auf der Fläche noch die Autokraft beheimatet. Aus den alten Werkstätten und Garagen für Busse hatte man in den achtziger Jahren das Ford-Autohaus gezaubert. Die Autofirma will bei ihrem neuen Zuhause ohne Öl und Gas auskommen. Geplant sei eine Heizungsanlage, die Wärme aus der Außenluft gewinne. Auch in Elektromobilität werde investiert.

Hierzu soll extra eine Stromleitung auf das Grundstück verlegt werden, die mehrere Schnellladestationen für Elektroautos ermöglicht. Stendorff: „Wir sind hier auf die Zukunft vorbereitet.“

Das alles war keine leichte Geburt: Neun Monate haben Planungen und Genehmigungen gedauert. Artenschutz-Gutachten, Altlasten-Untersuchungen. Alles musste auf den Prüfstand. „Immerhin konnte nachgewiesen werden, dass wir hier keine Fledermäuse erschrecken“, so Stendorff. Der Geschäftsbetrieb laufe übrigens während der Bauphase normal weiter. Bürocontainer wurden aufgestellt. Die Werkstatt sei in Betrieb.

Von Wolfgang Glombik

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