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Segeberg Ideen für Estland
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20:20 01.10.2016
Baumkontrolleur Heiko Rehders zeigt den estnischen Gästen und Gastgebern das neue Bohrwiderstandsmessgerät. Quelle: Domann

Vöru, die estnische Partnerstadt Bad Segebergs, plant ein großes Bauvorhaben in den kommenden Jahren. Der Stadtkern soll neu gestaltet, die Infrastruktur erneuert werden. Die Kosten betragen mehrere Millionen Euro. Zur Ideenfindung und um zu sehen, wie andere Länder mit den Themen Bauen und Umwelt umgehen, besuchte eine estnische Delegation von Experten Partnerstädte in Litauen, Schweden und Bad Segeberg.

Im Rathaus wurden unter anderem die Themen Planung, Organisation und Management von Straßen, Investitionen sowie Kläranlage theoretisch behandelt, anschließend war ein praktischer Teil an der Reihe. Die Esten besuchten den Wege-Zweckverband und ließen sich von Jan Lawerentz (Bereichsleiter Kommunale Dienste) alles rund um Straßenbau und Straßenunterhaltung zeigen. Angetan waren die Gäste von einem kleinen Unimog, der mit den unterschiedlichsten Geräten ausgestattet werden kann und dann Straßenbaken reinigt, Schnee kehrt oder einen Sportplatz mäht.

Viele Fragen gab es auch im Bereich der Baumkontrolle. Wie und welche Bäume würden kontrolliert? Und könnten auch Privatleute die Dienste des WZV nutzen? Einsatzleiter Martin Utsch gab Auskunft, während Baumkontrolleur Heiko Rehders die neuste Anschaffung demonstrierte, ein Bohrwiderstandsmessgerät, mit dem die Restwandstärke eines Baumes ermittelt wird.

„Der Besuch ist absolut interessant“, sagte Andres Visnapuu, verantwortlich für die Infrastruktur in Vöru. Er suche nach Ideen und schaue, wie andere Städte die Themen Bauen und Umwelt gelöst hätten.

„Wir wollen aus den Fehlern anderer lernen und nicht die gleichen noch einmal selbst machen“, betonte Visnapuu.

sd

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