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Segeberg Im Dienst der Sicherheit: An den Westen erkennt man die „Nachtraben“
Lokales Segeberg Im Dienst der Sicherheit: An den Westen erkennt man die „Nachtraben“
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13:49 15.11.2013
Gelbe Westen und rote Taschenlampen für die neu gegründeten Gelben Nachtraben überreichten gestern Mittag im Rathaus Dieter Abel (links) und Oliver Scholz von der Sparkasse Südholstein an Ursula Michalak, Vorsitzende des Kriminalpräventiven Rates. Quelle: Kullack
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Bad Segeberg

Ihre Unterweisung bei der Polizei haben sie bekommen, ihre Erste-Hilfe-Stunden absolviert. Und nun sind auch die gelben Warnwesten und die roten Taschenlampen da: Dem Einsatz der Gelben Nachtraben steht in Bad Segeberg nichts mehr im Wege. Initiatorin Ursula Michalak rechnet mit den ersten Einsätzen für das nächste Wochenende.

Dieter Abel und Oliver Scholz von der Sparkasse Südholstein überreichten der Stadtvertreterin und Vorsitzenden des Kriminalpräventiven Rates gestern im Rathaus die Westen und Taschenlampen. Michalak:

„Nun fehlen uns nur noch die Ersthelfer-Handschuhe, für die wir einen weiteren Sponsor suchen.“

Die zehn Segeberger Frauen und Männer, die sich bereit erklärt haben, bei den Gelben Nachtraben mitzumachen, wollen keine Bürgerwehr sein und auch nicht Patrouille laufen. Ihre selbst gestellte Aufgabe ist es, an bestimmten Tagen - vor allem abends und nachts - allein durch ihre Präsenz in der Innenstadt dafür zu sorgen, dass die Straßen sicherer werden und auch ältere oder gebrechliche Menschen sich nicht mehr fürchten, abends durch die Stadt zu gehen.

Die Idee der „Nachtraben“, die immer zu zweit unterwegs sind, stammt aus Dänemark. Dort versehen seit 1998 über 10 000 Gelbe Nachtraben ihren Dienst. In der norwegischen Hauptstadt Oslo sind sie seit 2011 unterwegs und zunehmend auch in deutschen Städten zu finden, in Schleswig zum Beispiel wie in Bad Segeberg auf Initiative des Kriminalpräventiven Rates.  

ark

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