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Segeberg Im Westen wird’s eng: Sanierung der B 206 beginnt am Montag
Lokales Segeberg Im Westen wird’s eng: Sanierung der B 206 beginnt am Montag
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01:12 30.07.2016
Gestern herrschte auf der B 206 bei Rotenhahn noch reger Durchgangsverkehr. Ab Montag ist die Strecke hier dicht. Quelle: Vogt
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Bad Segeberg

Ferien hin oder Karl-May-Spiele her: Die Straßenplaner nehmen auf solche Anlässe eher selten Rücksicht. Sommerzeit ist Bauzeit. Ab Montag dürfte es auch in Bad Segebergs Westen wieder eng werden. Das Landesamt für Straßenbau- und Verkehr beginnt mit der 1,5 Millionen Euro teuren Deckenerneuerung der B 206. Zwischen Fuhlenrüe und Rotenhahn wird es dort dann bis zum 30. September kein Durchkommen mehr geben. Zum Leidwesen der umliegenden Gemeinden.

 

„Mit Behinderungen müssen wir rechnen.“ Christian Hesse, Polizei

Geplant ist die Maßnahme in zwei Bauabschnitten, die zeitgleich begonnen werden: Bereich A ist knapp zwei Kilometer lang und erstreckt sich am Flugplatz Hartenholm zwischen der Fuhlenrüer Straße und den Hartenholmer Tannen; der etwa vier Kilometer lange Abschnitt B reicht von kurz vor der Ausfahrt der L 78 bis zur K 47 in Rotenhahn (siehe Grafik). Beide werden für den Durchgangsverkehr voll gesperrt, in Abschnitt B soll der Linienbus- und Anliegerverkehr während der Bauzeit jedoch aufrecht erhalten werden.

Für den Abschnitt A hat das Landesamt drei Wochen Bauzeit bis zum 19. August eingeplant. Damit der Flugplatz Hartenholm auch während dieser Zeit angefahren werden kann, würden die Sanierungsarbeiten in zwei Teilen vollzogen, teilte die Behörde mit. In den ersten zwei Wochen werde das Teilstück östlich, in der dritten Woche westlich des Flughafens in Angriff genommen. Nach Ende der Arbeiten in Baubereich A am 19. August wird die Sperrung dort aufgehoben und somit Bockhorn und Schafhaus wieder über die B 206 erreichbar sein – zumindest aus Richtung Bad Bramstedt.

Richtung Bad Segeberg dauert es länger. Das Landesamt plant insgesamt zwei Monate Bauzeit für den Abschnitt B ein. Von Montag an bis zum 30. September arbeiten sich die Straßensanierer in drei Teilstücken von Westen nach Osten vor. Zwar bleibt die Strecke für Busse und Anwohner einseitig befahrbar. An drei Wochenenden – 20. bis 22. August, 10. bis 12. September sowie 24. bis 26. September – wird es aber auch zu Vollsperrungen auf dem Abschnitt kommen.

Während der ganzen Bauzeit in beiden Abschnitten richtet das Landesamt eine Umleitung über Hartenholm, Todesfelde und Leezen ein. Das Verkehrsaufkommen dürfte in dieser Zeit dort deutlich steigen.

Bisher wagt die Polizei zwar keine Prognose, ob es auf der Ausweichstrecke zu Staus kommen wird. „Mit Behinderungen müssen wir aber in jedem Fall rechnen“, so Polizeisprecher Christian Hesse. „Das werden wir beobachten.“

 Oliver Vogt

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