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Segeberg In Burgfelde werden Berge versetzt
Lokales Segeberg In Burgfelde werden Berge versetzt
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18:19 28.05.2016

Berge türmen sich: Schon von der entfernten Burgfeldstraße aus ist Bad Segebergs größte Baustelle auszumachen. Bagger wühlen sich durch lehmige graubraune Krater. Aushub wird aufgeschüttet. Gleichzeitig sieht es hier und da „ordentlich“ aus, wurden Ausgleichsflächen bepflanzt und im Regenrückhaltebecken sammelt sich Wasser. In der jetzigen ersten Bauphase wird der östliche Teil des neuen Gewerbegebietes Burgfelde mit 5,11 Hektar erschlossen. Die Tiefbauarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Robin Arne Otten vom städtischen Bauamt hat für die LN zwei gute Nachrichten: Es gehe schneller voran als gedacht, und der erste Bauabschnitt werde billiger als befürchtet.

Otten ist hochzufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten. „Wir kommen gut voran.“ Die Vorfluter und die Becken für Regen seien schon gebaut. Die Tiefbaufirma habe mit der Weißdornstraße angefangen, auch am Birkenring werde der Oberboden abgeräumt. Dort sei man dabei, die Rohrleitungen zu verlegen. Aus einem großen Sickerbecken konnte als Aushub vor allem Sand gewonnen werden, der anderorts verfüllt werden kann. Für die Firma sei das wirtschaftlich, gleichzeitig können Lkw-Bewegungen vermieden werden, wenn das Material gleich vor Ort wieder verbaut werden könne. Die Umgebung werde deshalb durch Lastwagenverkehr nicht so stark belastet.

Wie berichtet, plant die Hass+Hatje GmbH quasi als „Pionier“-Firma auf imposanten 2,5 Hektar im Bereich südlich von der Kaiser-Lothar-Allee, westlich des verlängerten Nelkenweges im neuen Gewerbegebiet einen großen Baustoffhandel aufzubauen.

Zugesagt sei, so Otten, dass die Firma bis Ende Oktober mit dem Bau anfangen könne, dann sollen Weißdornstraße und Kaiser-Lothar-Allee in dem Bereich fertig sein. Der Bauzeitenplan sei „sportlich“, so Otten. Für den ersten Teil der Erschließung des Gewerbegebiets reiche aber die Fertigstellung Mai 2017, dann sollen die Weißdornstraße, das östliche „Ohr“ des Birkenrings und der Teilbereich der nördlich dazu liegenden Kaiser-Lothar-Allee fertiggestellt sein. Otten: „Ich gehe davon aus, dass wir deutlich früher fertig sein werden.“ Auch das nördlich gelegene Mischgebiet könnte teilweise bezogen werden. Ende 2017 soll die Kaiser-Lothar-Allee komplett fertig und als neue Südtangente durchgehend befahrbar sein. Spätestens 2018 werde dann der Rest vom Birkenring asphaltiert.

Die Nachfrage sei da: Neben Hass+Hatje haben sechs Firmen – auch von außerhalb – Bauflächen reserviert. Auch im nördlich gelegenen Mischgebiet wollen sich Unternehmen ansiedeln. Die Kosten für die jetzt laufende Erschließung belaufen sich auf „nur“ 2,3 Millionen Euro. „Wir hatten hier vorher mit drei Millionen Euro gerechnet“, verrät Otten. Er prophezeit, dass die Stadt insgesamt deutlich unter den geschätzten Kosten bleiben werde.

Wolfgang Glombik

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