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Segeberg In sechs Jahren Knöllchen für 300 000 Euro
Lokales Segeberg In sechs Jahren Knöllchen für 300 000 Euro
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23:18 05.07.2013
Gestiegene Knöllchenpreise sind für Bad Segebergs Stadtkasse ebenfalls segensreich. Quelle: Foto: dpa
Bad Segeberg

Der neue Strafenkatalog für Falschparker bringt der Stadt mehr Geld ein. Wenn die Autofahrer vergessen, einen Parkschein zu ziehen, zahlen sie heute nicht mehr wie früher fünf Euro, sondern zehn. Vergessen sie dieses Verwarnungsgeld zu entrichten, wird es noch sehr viel teurer. Bei der Stadt sind beispielsweise im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat die Einnahmen durch Mahngelder um etwa 70 Prozent gestiegen, berichtet Hartmut Gieske von der Stadt. Ingesamt nahm die die Stadt in einem Frühjahrsmonat 25 000 Euro an Verwarngeldern ein.

Kürzlich haben die Verkehrsüberwacher eine beliebte Kollegin verabschiedet. Sie hatte im Schnitt ihrer Dienstzeit 7,73 Euro mit jedem Knöllchen eingenommen, das würde sich jetzt mit dem neuen Bußgeldkatalog drastisch steigern, glaubt Gieske. Die Kollegin hatte in sechs Jahren der Stadtkasse ungefähr 300 000 Euro eingebracht, eine stolze Summe.

Die Verkehrsüberwacher finanzieren sich nicht nur selbst, sie haben auch eine erzieherische Wirkung, lobt Gieske die Arbeit der Kolleginnen. „Wir haben im Juni etwa gleich viel Fälle wie im Vorjahresmonat gehabt, aber wir nehmen wesentlich mehr ein.“ Abgesehen von den „Pöbelnden“ unter den Falschparkern gebe es viele, die Fehler einsehen. Einige seien „traurig“ gewesen, dass die beliebte Verkehrsüberwacherin in Bad Segeberg nicht mehr aufschreibt.

wgl

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