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Segeberg In vier Wochen 2000 Unterschriften
Lokales Segeberg In vier Wochen 2000 Unterschriften
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20:10 12.06.2017
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Bad Segeberg

Das ist rekordverdächtig: Nach nur vier Wochen können die Initiatoren des Bürgerbegehrens Nelkenweg gegen die Wohnblöcke mehr als 2000 Unterschriften an die Stadtverwaltung Bad Segeberg zur weiteren Prüfung übergeben. Nach dem offiziellen Start des Bürgerbegehrens am 15. Mai seien durch Gespräche auf dem Marktplatz sowie Sammlungen in den Straßen Bad Segebergs deutlich mehr als die notwendigen 1300 Unterschriften zusammengekommen, teilten die Initiatoren Gunther von Tluck und Toschonowitz, Luzian Roth und Karsten Wilkening gestern mit. Die intensive Arbeit sei in viele Hände gegeben und auf noch mehr Schultern verteilt worden. Das sei „der Schlüssel zum schnellen Erfolg“ gewesen, hieß es von der Initiative.

„Die Unterstützung und Solidarität der Mitbürger in Bad Segeberg ist einmalig und wir bedanken uns ausdrücklich für ihre Hilfe“, so Mitinitiator Gunther von Tluck und Toschonowitz. Es sei immer wieder erkenntnisreich gewesen, mit welchem Interesse die Bad Segeberger die bisherige Entwicklung der geplanten Bebauung mitverfolgt haben. Viele Gespräche mit den Bürgern seien „von Verständnis und hoher Sachkenntnis geprägt gewesen“. Die Initiatoren bauen jetzt auf politische Fairness im Umgang mit dem schnellstmöglichen Zeitplan. Ein möglicher Bürgerentscheid, den die Stadtvertretung auf ihrer Sitzung im Juli beschließen müsste, würde aus Sicht der Initiative sinnvollerweise zusammen mit der Wahl zum Bundestag am Sonntag, 24. September, entschieden werden. Ein entsprechender Beschluss der Stadtvertretung könnte auch, falls die Überprüfung der Stimmen bis zur Stadtvertretersitzung noch nicht abgeschlossen sein sollte, als „Vorratsbeschluss“ gefasst werden. Vorteil wäre in dem Fall, dass für die Stadt so gut wie alle Kosten für einen separat angesetzten Termin zum Bürgerentscheid entfielen. Nach Feststellung der Rechtmäßigkeit des Bürgerbegehrens müsse ohnehin innerhalb von drei Monaten der Bürgerentscheid durchgeführt werden.

Es bestehe aber auch die Möglichkeit, dass sich die Mehrheit der Stadtvertretung dem klaren Votum des Bürgerbegehrens anschließe und dessen Ergebnis akzeptiere – ohne weitere Abstimmung und Wahlgang beim Bürgerentscheid. Dieser Möglichkeit wird sich, wie die LN vorab berichteten, eine Mehrheit der Stadtvertreter in ihrer nächsten Sitzung aber wohl nicht anschließen. Der Kampf der Nelkenweg-Anlieger geht damit also weiter.

wgl

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