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Segeberg Jahreskonzert: Tango, Swing und Slapstick
Lokales Segeberg Jahreskonzert: Tango, Swing und Slapstick
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22:25 11.11.2013
Unter der Leitung von Elisabeth Busse gestaltete „Akkort“ einen unterhaltsamen Musiknachmittag. Fotos (2): Domann
Trappenkamp

Ein Jahr lang hat das Akkordeon-Orchester Trappenkamp „Akkort“ geprobt und neue Stücke einstudiert. Diese stellten die elf Musiker unter Leitung von Elisabeth Busse bei ihrem Jahreskonzert am Sonnabend in Trappenkamp vor. „Wir haben uns 2009 gegründet, das ist unser drittes Konzert“, sagte die Vorsitzende Tanja Daniels. Das Konzert sei bereits eine Woche zuvor ausverkauft gewesen.

245 Besucher genossen den musikalischen Nachmittag und verfolgten das abwechslungsreiche Programm, das „Akkort“-Mitglied Hans Vogel moderierte. Er gab ausführliche Informationen über die Musikstücke und ging auf deren Inhalte oder Bedeutungen ein. So erfuhren zum Beispiel die Zuhörer beim Akkordeon-Slapstick, dass es sich nicht nur um Akkordeon-Swing handele, sondern auch, was Slapstick bedeute:

eine durch eine körperbezogene Aktion hervorgerufene Komik, die ohne Worte auskomme — wie das Werfen von Torten oder Ausrutschen auf einer Banane, das die Komiker „Dick und Doof“ in ihren Stummfilmen besonders gut darstellten. Auch Filmmusiken, Schlager, Tango oder traditionelle Volkslieder interpretierte „Akkort“, zu dem auch Schlagzeug und E-Piano gehören. „Wir suchen noch Verstärkung“, sagte Tanja Daniels. Das Orchester habe ein Leih-Akkordeon, welches für Schnupperstunden zur Verfügung gestellt werde. Orchesterleiterin Elisabeth Busse gebe zusätzlichen Unterricht im Akkordeonspielen.

Auch andere Musiker seien willkommen. „Das Repertoire ist vielseitig, da passen auch andere Musikinstrumente dazu“, so die Vorsitzende.

Auch die jüngsten Akkordeonspielerinnen hatten einen Kurzauftritt. Hanna, Laureen, Lynn und Josefine hatten aufgeregt in der ersten Reihe auf ihren Einsatz gewartet. Sie spielten das russische Volkslied „Tumbalalaika“. „Akkordeon spielen macht Spaß. Wenn man gut mit den Fingern umgehen kann, ist das Spielen einfach“, waren sich die sechs- bis zehnjährigen Mädchen einig. Sie sind über Freunde oder die Schule zum Spielen des Instrument gekommen. Wer mitspielen will, kann montags von 19 bis 20.30 Uhr in den Musikraum der Richard-Hallmann-Schule kommen. Weitere Infos unter www.akkort.de

sd

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