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Segeberg Jürgen Kaldewey (Grüne) legt Einspruch gegen die Kreiswahl ein
Lokales Segeberg Jürgen Kaldewey (Grüne) legt Einspruch gegen die Kreiswahl ein
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22:10 27.05.2013
Bad Segeberg

Der Grund: Zur Jahresversammlung der Kreis-Grünen im Januar, bei der die Kandidaten aufgestellt worden waren, sei nicht korrekt eingeladen worden.

Kaldewey schätzt, dass etwa 30 bis 40 der Mitglieder nicht korrekt per Post eingeladen worden seien. Er hatte diese Bedenken bereits im Kreiswahlausschuss vorgetragen, der jedoch mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen der Auffassung von Landrätin Jutta Hartwieg gefolgt sei, hier gehe es um eine Angelegenheit, die von den Grünen parteiintern geklärt werden müsse. Die Herausgabe des Protokolls dieser Sitzung aber, so Kaldewey, habe Fabian Scharping von der Kommunalaufsicht mit Verweis auf die Landrätin verweigert. „Das entspricht einem Schwärzungsgrad von 100 Prozent“, spielt Kaldewey auf den so genannten Kellerkind-Fall an, bei dem die Landrätin ein Gutachten nur mit Schwärzungen weitergeleitet hatte. Zu seinem Widerspruch sagt der Seedorfer: „Wenn ich die Augen zudrücken würde, weil es diesmal um meine ,liebste‘ Partei geht, könnte ich nicht mehr in den Spiegel sehen. Wie können wir jetzt und in Zukunft transparente Wahlen in Russland und sonstwo fordern, wenn wir das selbst nicht schaffen?“

Außerdem bezeichnet Kaldewey die Wahlbeteiligung von nur 45,1 Prozent bei der Kreiswahl als Skandal: „Von 217 174 Wahlberechtigten haben nur 97 945 Menschen ihre Stimme abgegeben. Die richtige Darstellung der Wahlergebnisse sähe so aus: Keine Partei oder Bewerber 54,9 Prozent, CDU 19,71 , SPD 13,08, Grüne 6,4 , FDP 2,75, Piraten 1,5, Die Linke 1,4 Prozent“, rechnet Kaldewey vor.

ark

LN

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