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Jugendliche warfen ersten Blick in 50 verschiedene Berufe

Bad Segeberg Jugendliche warfen ersten Blick in 50 verschiedene Berufe

Bei der „Backstage Jobtour“ gab es bereits ein gutes Drittel mehr Teilnehmer als beim Start der Aktion vor einem Jahr.

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Welcher Betrieb ist wann an der Reihe und welcher Bus fährt dahin, waren die Fragen an den Stellwänden.

Bad Segeberg. Einmal gucken, wie es ist, wenn nicht für eine dreiköpfige Familie, sondern für viele Dutzend Gäste gekocht wird. In einem Glaswerk, dessen „Ofen“ nie stehenbleiben darf, die Produktion von kochend heißen Produkten verfolgen. Sich darüber informieren, wie es in einer Großapotheke, einem Pumpenwerk oder auf dem Recyclinghof des Wege-Zweckverbandes so zugeht: Diese Woche konnten über 100 Schüler auf der „Backstage Jobtour“ unverbindlich in 50 verschiedene Berufsbilder hineinschnuppern – ohne dass man sich gleich für ein Praktikum verpflichten musste.

LN-Bild

Bei der „Backstage Jobtour“ gab es bereits ein gutes Drittel mehr Teilnehmer als beim Start der Aktion vor einem Jahr.

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Zum zweiten Mal nach 2015 hatte das Regionet zur Jobtour eingeladen, und Wirtschaftsförderer Markus Trettin zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden: „Zum Start im vergangenen Jahr hatten wir 90 Teilnehmer – dieses Mal hatten sich schon 135 angemeldet.“ Die 135 waren zwar nicht alle gekommen, trotzdem gab es Backstage-Ausweise und Vorab-Informationen für weit mehr als 100 Jungen und Mädchen aus achten, neunten und zehnten, aber auch einigen aus elften Klassen. „Denn neu ist, dass wir auch verstärkt auf die Gymnasiasten zugegangen sind, weil wir auch das duale Studium bewerben“, erläuterte Trettin. Ein duale Ausbildung mit Praxis im Betrieb und parallelem Studium bieten in der Nähe zum Beispiel die Kreisverwaltung und die Arko in Wahlstedt an.

Dieses Mal beteiligten sich an der Jobtour 20 Betriebe aus Bad Segeberg und Wahlstedt – die Auswahl reichte von A wie Altenpfleger bis Z wie Zimmerer. Allerdings konnten sich die Jugendlichen nicht zuvor einen bestimmten Betrieb aussuchen, sondern sie durften lediglich ein Berufsfeld wählen, und zwar aus den fünf Bereichen Kaufmännisches, Gesundheit, Handwerk, Hotel und Gastronomie sowie Technik. Dann wurden vom Veranstalter für jeden zwei Betriebe ausgewählt. Man traf sich in der „Mühle“, bekam Einführungsvortrag und Backstage-Ausweis, und dann ging’s ab in drei bereitstehende Busse. Eine Stunde lang dauerte im Schnitt jeder Betriebsbesuch. Dann wurde getauscht, sodass jeder Jugendliche am Ende zwei Betriebe „backstage“ von innen erleben konnte. Für interessierte Eltern gab es unterdessen in der „Mühle“ Hintergrundinformationen zu verschiedenen Ausbildungswegen.

Unterstützt wurde das Regionet bei der aufwändigen Organisation der Jobtour auch dieses Mal von der Bundesagentur für Arbeit, von der Barmer, dem Berufsbildungszentrum, der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein, der Poul-Due-Jensen-Schule in Wahlstedt, Möbel Kraft und der Schule am Burgfeld in Bad Segeberg.

Werbung für eine jugendgerechte Stadt

Projektleiter Thomas Minnerop bewarb am Rande von „Backstage“ die Zukunftswerkstatt „Jugendgerechte Kommune“ und animierte die über 100 Schüler, sich dort einzubringen: „Das ist eure Stadt.“ Projekte seien etwa eine Skaterbahn oder ein Outdoor-Sportpark.

Das Projekt hatte im Frühjahr 2016 begonnen, als sich 50 Segeberger Jugendliche zu einem ersten Gedankenaustausch trafen.

Weitere Infos gibt es im Jugendzentrum „Mühle“ unter der Telefonnummer 04551/968972 oder über thomas.minnerop@vjka.de

Lothar Hermann Kullack

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