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Segeberg Jugendwehr Wensin ganz vorn
Lokales Segeberg Jugendwehr Wensin ganz vorn
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21:16 16.09.2013
Kreisbrandmeister Rolf Gloyer gab in Klein Rönnau den Startschuss für die 9,5-Kilometer-Strecke bei „Fit for Fire“. Quelle: Foto: Domann

Von zehn bis null zurückgezählt, dann ertönte der Startschuss des zehnten Feuerwehr-Spendenlaufs um den Großen Segeberger See. Kreisbrandmeister Rolf Gloyer hatte den Schuss am Klein Rönnauer Ehrenmal abgefeuert. Zeitgleich starteten Läufer am Feuerwehrhaus Stipsdorf und an der Backofenwiese in Bad Segeberg. 117 Teilnehmer, darunter sieben vom Lauftreff Klein Rönnau, liefen drei verschieden lange Wegstrecken.

Um möglichst viele Feuerwehrleute einer Wehr zu „Fit for Fire“ zu animieren, gibt es den Feuerwehr-Pokal für die Wehr, die prozentual am besten vertreten ist. Dieses Mal ging der Pokal an die Jugendwehr Wensin, 20 von 40 Jugendliche hatten am Feuerwehrlauf teilgenommen. In den Vorjahren nutzten über 1000 Feuerwehrleute dieses Sportangebot, um sich fit zu halten und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Das Startgeld (350 Euro und 120 Euro als Spende vom Lauftreff Klein Rönnau) erhält wieder „Paulinchen — Initiative für brandverletzte Kinder“.

„Unser Verein nutzt das Geld, um wieder Informationsmaterial herauszugeben, das dann die Feuerwehr kostenlos nutzen kann“, sagte Renate Krohn von Paulinchen.

25 Kilogramm Ausrüstung und Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius sind bei einem Feuerwehreinsatz nicht ungewöhnlich. Solch eine Tätigkeit erfordert Kondition und Konstitution: „Fitness ist für Feuerwehrleute ein wichtiges Thema", sagte Kreiswehrführer Gloyer und fügte hinzu, dass Fitness unter den Feuerwehrleuten sich zum größer werdenden Problem entwickele. Es gebe immer weniger Leute, die noch körperlich schwer arbeiten würden und so von allein eine gewisse Kondition mitbrächten. Immer mehr Zeit würden die Menschen am Computer verbringen, was selten fit mache. Einmal pro Jahr schreibe das Gesetz die Atemschutzübungsstrecke für Atemschutzträger vor. „War das Bestehen vor zehn bis 20 Jahren gar kein Problem, sind es nun immer mehr Feuerwehrleute, die die Strecke gerade so bestehen“, sagte Gloyer. Deshalb seien solche Sportveranstaltungen wie „Fit for Fire“ oder Volleyballturniere wichtig, um sich fit zu halten. In einigen Wehren gebe es regelmäßige Sportstunden, erklärte der Kreiswehrführer. sd

LN

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