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Segeberg Junge Kunst und Musik, frisch von der „Kultur-Bar“
Lokales Segeberg Junge Kunst und Musik, frisch von der „Kultur-Bar“
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20:58 24.01.2017
Im Vorraum der Bad Segeberger Versöhnerkirche zeigte Stevie Heyer (links) beim ersten Kultur-Bar-Abend Friederike Dreessen ihre künstlerischen Arbeiten. Quelle: Fotos: Petra Dreu
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Bad Segeberg

Mit kleinen Portionen Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen, Gedichten und Bildern ist am Montag die erste „Kultur-Bar“ in der Versöhnerkirche gestartet, wobei 20 junge Akteure teils spontan und ohne großen Aufwand gezeigt haben, was sie können.

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Die neue Reihe wird vom Projekt „Jugendgerechte Kommune“ und vom Musikberg unterstützt – Zur Premiere kamen 50 Akteure und Besucher.

Nächste Veranstaltungen

27. Januar, 19 Uhr, Mühle: Poetry-Slam, Vol. 11.

20. Februar, 19 Uhr, Mühle, Kultur-Bar.

13. März, 19 Uhr, Versöhnerkirche, Kultur-Bar.

3. April, 19 Uhr, Versöhnerkirche, Kultur-Bar.

28. April, 19 Uhr, Mühle, Poetry-Slam, Vol. 12.

29. April, Jugendakademie, Premiere Theaterstück „Zeit-Geister“.

Wenn die Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) in der Evangelischen Kirchengemeinde allesamt in der Musik zu Hause sind, ist ein solches Projekt fast schon ein Selbstgänger. Und so standen die FSJler Daniel Schierhorn, Moira Pasberg und Lennart Krügel nicht nur selbst auf der Bühne – ihrem Ruf folgten weitere Jugendliche und junge Erwachsene, die von Klängen der Freibeuter bis hin zu Balladen, persischer Folklore und Pop fast alles mitgebracht hatten, was Musik zu bieten hat.

„Wir wollen der Kulturszene eine Bühne bieten“, sagte Daniel Schierhorn, der selbst als Schlagzeuger in gleich mehreren Formationen in Bad Segeberg unterwegs ist. Er weiß, wie wichtig es ist, Bühnenerfahrung zu sammeln, und fand zusammen mit Moira Pasberg und Lennart Krügel Unterstützung durch die Projekte „Jugendgerechte Kommune“ und den Musikberg der Kirchengemeinde am Glindenberg.

Licht und Technik wurden organisiert, Stühle im Halbrund aufgestellt, und mit den Sitzkissen auf dem Boden wurde aus der Versöhnerkirche eine Bar mit schummrigem Licht, in der rund 50 Zuhörer auf ihre Kosten kamen.

Musik lebt von Spontanität, und so wurde die Setliste noch während der Musikbeiträge verlängert. Schlagzeug-Impressionen und Gedichte aus der Schulzeit waren ebenso gefragt wie Lennart Krügels Gedicht „Der Baum am Wegesrand“ oder die persische Folklore des Asylbewerbers Mehrdad Abdollahi.

Marv Staszeit überraschte mit seinen selbst geschriebenen Liedern, zu denen er sich auf der Gitarre begleitete. Sie passten zum Stil der Freibeuter und erzeugten Fernweh. Wer die erste „Kultur-Bar“

verpasst hat, hat das Nachsehen, denn mit seinen tiefgründigen Texten ist der Gitarrist der früheren Band „Nein, danke“ derzeit nicht live zu hören. Vielleicht spornt ihn der Zuspruch der Zuhörer zu weiteren Auftritten an. Nur einen Abend hatten Joshi Dolinsek (Gitarre), Johanna Hesse und Moira Pasberg (beide Gesang) für den Auftritt in der Versöhnerkirche geprobt und überzeugten mit Leichtigkeit ihre Zuhörer. Der Vorraum der Versöhnerkirche gehörte den Bildern von Stevie Heyer, mit denen sie auf eine Aufnahme an einer Kunsthochschule hofft. Scheinwerfer setzten ihre in unterschiedlichen Techniken gefertigten Werke ins rechte Licht.

Petra Dreu

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