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21:16 22.12.2015
Niklas Krohn schreibt regelmäßig Filmkritiken in den LN

Der Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (täglich im CinePlanet 5) setzt Episode VI fort: Jahre nach dem triumphalen Sieg Luke Skywalkers ist Luke verschwunden. Der Widerstand hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Jedi wiederzufinden, um im Krieg gegen die aus den Trümmern des Imperiums entstandene „Erste Ordnung“ einen entscheidenden Schritt nach vorn zu machen. Mitten drin sind die junge Rae, eine Schrottsammlerin, und der flüchtige Soldat Finn.

Man kann mit Episode VII eine Menge Spaß haben. Die neuen Charaktere sind sympathisch, auch wenn hier und dort etwas zu viel herumgealbert wird. Storytechnisch wird man stets am Ball gehalten, es bleibt leicht verständlich, wird teilweise aber trotzdem etwas komplexer — die für „Star Wars“ typische Erzählweise funktioniert auch im neuesten Teil. Leider ist die deutsche Synchronisation nicht das Gelbe vom Ei. Vor allem die Dialoge hätten schlichtweg sinnvoller ausfallen können. Klar, viele Fans freuen sich auf Referenzen zu den alten Teilen, aber selbst mir als „Star Wars“-Fan ist aufgefallen, dass der gesamte Film eine einzige Referenz zu sein scheint. Mehr ein „Reboot“als eine richtig runde, zufriedenstellende Fortsetzung ist „Das Erwachen der Macht“ leider eine Enttäuschung, die trotzdem genug Potential für Fortsetzungen aufgebaut hat. Trotzdem gibt es szenenweise Gänsehaut und Spaß.

Eine Empfehlung für „Star Wars“ erübrigt sich wahrscheinlich, dennoch: Wer seine Erwartungen etwa auf das Niveau der dritten Episode schraubt, wird zufrieden, vielleicht sogar begeistert sein.

Ansonsten sehen wir einen absolut polarisierenden Film, der ein tolles Gefühl von Heimkehr besitzt, der aber auch seine Ecken und Kanten hat.

LN

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