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Segeberg Kabarett: Kuhddelmuhddel bei den Schwarzbunten
Lokales Segeberg Kabarett: Kuhddelmuhddel bei den Schwarzbunten
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15:03 14.09.2018
Möbel-Kraft-Hausleiter Peter Kruse freut sich auf die nächsten Vorstellungen der Schwarzbunten Hans-Joachim Am Wege, Michael Stamp, Torsten Schwartz (vorne, v. li.) sowie Michael Meier und Michael Göller (hinten, v. li.). Live per Videochat auf dem Tablet dabei: Sascha Bove aus dem fernen Oldenburg. Quelle: Petra Dreu
Bad Segeberg

 Alle zwei Jahre wird es nach den Sommerferien ruhiger und merklich freundlicher in der Bad Segeberger Lokalpolitik. Das hat einen einfachen Grund: Kaum jemand ist erpicht drauf, von den „Schwarzbunten“ durch den Kakao gezogen zu werden. In diesem Jahr widmen sich die Lokal-Kabarettisten vom 15. bis 18. November mit „Kuhrassic World – Kuhddelmuhddel am Melkenweg“ den Dinosauriern an Bad Segebergs vorderster Polit-Front. Am Sonnabend, 15. September, 10 Uhr, beginnt der Ansturm auf die heiß begehrten Eintrittskarten.

„Die Segeberger lassen uns nicht im Stich. Besonders auf die Kommunalpolitiker ist Verlass“, ist der Schwarzbunte-Autor Michael Stamp überzeugt, der zu gerne den Finger in die Wunden der Stadt legt, die um langjährige Akteure ärmer geworden ist.

Nicht nur die Dinosaurier sind ausgestorben, sondern auch langjährige Stadtvertreter wie Ingrid Altner, Günter Winter, Ursula Michalak und Thomas Krüger sind in der Kommunalpolitik altersbedingt auf Tauchstation gegangen. Vom alten Schlag sind nur noch Jens Lichte, Joachim Wilken-Kebeck und Heino Pfeiffer übrig geblieben, die, allein und verlassen, als T-Rexe der Stadtpolitik durch den Bürgersaal stapfen. Lediglich die SPD stemme sich nach einer dramatischen Schrumpfkur mit einem gefühlt zwölfjährigen Ortsvereins-Vorsitzenden gegen den Untergang der vom Aussterben bedrohten Kommunalpolitiker-Spezies.

Angst, dass ihnen mal die Themen ausgehen könnten, haben die „Schwarzbunten“ nicht, denn Politpossen liefert die Stadt in Massen. In diesem Jahr stehen die Querelen am „Nelkenweg“, das Hick-Hack um die Gosch-Jansen-Halle, das Gezerre um die Villa Flath, der Streit um viel Lärm im Südstadtpark, der Kröten-Tunnel an der Kaiser-Lothar-Allee, die Raumnot der Kreisverwaltung und der angedachte Zaun um die Dahlmannschule auf der Agenda. Außerdem sind die „Schwarzbunten“ auf Spurensuche gegangen und werden ihre neuesten Erkenntnisse zum wahren Wohnort von Davina Gras verraten . . .

Die Vorstellungen

Fünf Vorstellungen geben „Die Schwarzbunten“ im Polstermöbelzelt von Möbel Kraft. Das sind die Termine:

Donnerstag, 15. November, 20 Uhr;

Freitag, 16. November, 20 Uhr;

Sonnabend, 17. November, 15 und 20 Uhr;

Sonntag, 18. November, 17 Uhr.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 18 Euro im Kundencenter der Segeberger Zeitung. Der Vorverkauf startet am heutigen Sonnabend, 15. September, zehn Uhr. Einlass zu den Vorstellungen beginnt eine Stunde vor Auffühungsbeginn.

Die Kabarettgruppe freut sich, wieder das Polstermöbelzelt von Möbel Kraft nutzen zu dürfen. „Immer wenn der Umbau zum Weihnachtsmarkt ansteht, dürfen wir es haben. Dafür sind wir dankbar, denn dass ein Unternehmen auf eine Woche Umsatz verzichtet, ist nicht selbstverständlich“, sagt Michael Stamp. Dank der dortigen Auftrittsmöglichkeiten können immerhin insgesamt 4500 Zuschauer das Programm verfolgen, im Antikschuppen waren es maximal 2000. Dadurch erhöht sich zudem das Spendenvolumen, denn die Überschüsse ihrer Einnahmen reichen die „Schwarzbunten“ traditionell an örtliche Vereine und Einrichtungen weiter.

Zu den „Schwarzbunten“ gehören neben dem Autor und Journalisten Michael Stamp (48) der Jurist Hans-Joachim Am Wege (48), Betriebswirt Sascha Bove (44), Diplom-Ingenieur Michael Göller (51), Werbekaufmann Michael Meier (44) und der Steuerfachwirt Torsten Schwartz (47). Als Pianist greift erneut Kirchenmusiker Andreas Maurer-Büntjen in die Tasten. Als Souffleuse ist Steffi Döring dabei.

Petra Dreu

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