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Segeberg Kaiser-Lothar-Allee bekommt jetzt den letzten Schliff
Lokales Segeberg Kaiser-Lothar-Allee bekommt jetzt den letzten Schliff
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20:42 03.11.2017
Michael Feger ist dabei, die Pflasterung für Stellflächen an der Kaiser-Lothar-Allee voranzubringen. Der Verkehr soll hier demnächst rollen. Quelle: Fotos: Glombik
Bad Segeberg

Erst muss die letzte Verschleißdecke aufgebracht sein, bevor der Verkehr rollt. „Das Wetter bereitet uns doch arge Probleme. Wenn wir fünf Tage schönes Wetter hätten, wären die Arbeiten schnell erledigt“, sagt Robin Arne Otten vom Bad Segeberger Bauamt. Die letzte Ecke fehle noch, außerdem möchte die Stadt vorher auch die letzten Meter Bürgersteig und Parkflächen fertig bekommen. Doch auf „Biegen und Brechen“ möchte es Otten nicht angehen.

Im Hintergrund türmt sich schon der neue weiße Riese, die Halle von Hass+Hatje. Die Kaiser-Lothar-Allee im Gewerbegebiet Burgfelde ist fast fertig. Die Asphaltdecke ist aber wetterbedingt überfällig. Noch im November soll Bad Segebergs neue Verbindungsstraße befahrbar sein.

„Für Asphaltierungsarbeiten brauchen wir trockenes Wetter, sonst passiert uns das Gleiche wie dem Land bei der A 20.“ Wenn zu viel Wasser in der Schichtung der Fahrbahndecke eingeschlossen werde, entstünden später Blasen im Asphalt. Werde das Wetter trocken, könne die Fläche erst mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, dann nach dem Abtrocknen mit Bitumen-Emulsion beschichtet werden. Ob Offizielle der Stadt zur Straßenfreigabe feierlich ein Band durchschneiden werden, weiß Otten nicht. Denn ganz abgeschlossen sind die Arbeiten am neuen, großen Gewerbegebiet mit Fertigstellung der Kaiser-Lothar-Allee dann nicht. Zum Schluss müsse noch der Birkenring vollendet werden. Der letzte Bauabschnitt sei erst im Herbst 2018 fertig. Otten: „Erst dann kann ich sagen, ob wir mit den Finanzen auskommen werden, die die Stadtvertretung zur Verfügung gestellt hat.“ Immerhin: Die Stadt bleibt hier offensichtlich nicht auf ihren Gewerbegrundstücken sitzen. Der eine oder andere Kaufvertrag werde vorbereitet. Die hohen Erschließungskosten sollen sich ja amortisieren.

Otten mochte nicht prognostizieren, wie stark die Straße später genutzt wird. Die Stadt denke auch schon über eine Tempo-30-Zone nach, bevor die Straße aus dem Gewerbegebiet ins Wohngebiet nahe der Burgfeldstraße hineingeführt werde. Auch der Einbau von Einengungen sei eine Option, wenn dort später gerast werden sollte. Ob die neue Straße als „Schleichstrecke“ zur Umgehung der Engstelle Zob genutzt werden könnte, ist für Otten völlig offen. Nur so viel: Dort sei vor Jahren ein großes Wohngebiet mit relativ vielen Grundstücken geplant gewesen. Otten: „Das wären bestimmt 150 Grundstücke geworden.“ Dass die Kaiser-Lothar-Allee schon deshalb keine extrem ruhige Wohnstraße werden würde, sei allen Anliegern klar gewesen. Doch wenn dort 50 und mehr Lastwagen fahren sollten, werde man reagieren.

Von Wolfgang Glombik

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