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Segeberg Kaputte Straßen: Barker beauftragen Ingenieurbüro
Lokales Segeberg Kaputte Straßen: Barker beauftragen Ingenieurbüro
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20:23 24.03.2016

Weil sie alle keine Fachleuten in Sachen Straßensanierung sind (und sich das offen eingestehen), wollen die Gemeindevertreter von Bark ein Ingenieurbüro beauftragen, das Angebote zu Straßensanierungsarbeiten einholt, miteinander vergleicht und schließlich die Ausführung der Arbeiten „von A bis Z“, so Bürgermeister Helmut Faber, überwacht. „Das wollen wir so machen, bevor wir dabei richtig viel Geld versenken.“

Eine fachliche Begleitung bewahre die Gemeinde auch davor, dass in wenigen Jahren erneut dort Schäden zu beseitigen sind. Außerdem soll das Büro checken, ob der Untergrund, einschließlich dort verlegter Rohre, ebenfalls einer Sanierung bedarf. In der Großgemeinde Bark sei eine ganze Reihe von Straßen sanierungsbedürftig, zum Beispiel Schillerberg, Birkenweg, Fasanenweg, Dorfstraße und und und, zählt Faber auf. Da noch nicht recherchiert wurde, was an Schäden konkret vorliegt, könne man nur grobe Schätzungen vornehmen. Faber taxiert sie auf 350000 bis 400000 Euro. In einem Stück würde man ohnehin aus finanziellen Gründen nicht alle Schäden angehen, sondern die Arbeiten über mehrere Jahre strecken. Faber ist zuversichtlich, dass irgendein Fördertopf angezapft werden kann. Das soll auf jeden Fall geprüft werden.

Ein ganz großes Lob spricht der Bürgermeister der Tiefbaufirma aus Krefeld aus, die die vorbereitenden Arbeiten für die Verlegung der Glasfaserkabel ausführt. Derzeit werden in der Gemeinde die Leerrohre verlegt. „Die Firma arbeitet besonders schnell, gründlich und sauber“, freut sich Faber. Die Partnerfirma der „Deutschen Glasfaser“ habe zuvor in Hasenmoor und Hartenholm gearbeitet, nach Bark komme Bornhöved an die Reihe. Am 1. August sollen alle Haushalte ans schnelle Internet angeschlossen sein. Erst habe er Skepsis gehabt, ob der Termin realistisch sei. Inzwischen sieht er das anders: „Wenn das Reinblasen der Glasfaser ähnlich schnell verläuft wie die vorherigen Arbeiten, dann dürfte das tatsächlich klappen“, so Faber.

Ein weiteres Thema der Gemeindevertretersitzung war die Fahrbücherei. Sollte Bark sich darum kümmern, dass der Bücherbus regelmäßig ins Dorf kommt? 3000 Euro würde das im Jahr kosten. Dazu sei noch keine Entscheidung gefallen. „Wir haben jetzt einen Raum in der Sporthalle, wo man einmal im Monat Bücher ausleihen kann. Die Resonanz ist aber schwach“, sagt Faber.

Liegt das am Ort, am Bücherangebot oder an der Öffnungszeit? Das wisse niemand. Beschlossen wurde, mehr Infos über die Fahrbücherei einzuholen. „Wir haben die Besucher der Sitzung befragt, ob sie die Fahrbücherei nutzen würden. Es bestand kein Interesse.“ Das Thema wurde vertagt, eventuell wolle man mal probeweise den Bus kommen lassen.

Von Christian Spreer

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