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Segeberg Kein neuer Wahlkreis Segeberg - Stormarn-Mitte
Lokales Segeberg Kein neuer Wahlkreis Segeberg - Stormarn-Mitte
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18:16 12.03.2016

Zumindest eines ändert sich bei der nächsten Bundestagwahl nicht: Der Wahlkreis Segeberger-Stormarn-Mitte werde nicht neu zugeschnitten. Das teilte SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes in einer Pressemitteilung mit.

Abgeordneter Franz Thönnes (SPD).

In der Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion am 15. März 2016 stehe der Entwurf zur Änderung des Bundeswahlgesetzes (BWG) auf der Tagesordnung. Mit diesem werden die Wahlkreise neu zugeschnitten.

Hierüber muss nach Beratungen in den Fraktionen abschließend der Deutsche Bundestag entscheiden. „Erfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass die gegen einen Neuzuschnitt des Wahlkreises Segeberg - Stormarn-Mitte vorgetragenen Argumente wohl überzeugt haben.“ Die Vorlage sehe entgegen den ursprünglichen Planungen nicht mehr vor, das Amt Bornhöved dem Nachbarwahlkreis Plön-Neumünster zuzuordnen, so Franz Thönnes. Hintergrund ist, dass die Wahlkreiskommission für die 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages über Änderungen in der Bevölkerungsentwicklung berichtet und darlegt hat, ob und wenn ja welche Veränderungen der Wahlkreiseinteilung sie für erforderlich hält. Dabei sei deutlich geworden, dass die Bevölkerungszahl in Segeberg-Stormarn-Mitte um plus 19,2 Prozent von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl aller Wahlkreise abweicht. Laut Gesetz soll dieser Wert jedoch nicht um 15 Prozent nach oben oder unten abweichen. Beträgt die Abweichung mehr als 25 Prozent muss eine Neuabgrenzung vorgenommen werden.

Thönnes: „Zwar ist die regelmäßige Überprüfung der Wahlkreisgrößen eine wichtige Voraussetzung für faire Abstimmungen, aber die vor Ort gelebten Strukturen müssen ebenso berücksichtigt werden.“

Thönnes habe nach Gesprächen vor Ort Bedenken gegen den Neuschnitt geäußert. Denn sowohl die Bevölkerung als auch die Wirtschaft im Amt Bornhöved seien sehr eng in den Kreis Segeberg integriert. Auch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Beziehungen seien zur Kreisstadt, zur Kreisverwaltung und zu den Institutionen des Kreises Segeberg orientiert. „Das dies anerkannt wurde, freut mich sehr", so der SPD-Bundespolitiker.

LN

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