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Segeberg Keine Ausschuss-Reduzierung
Lokales Segeberg Keine Ausschuss-Reduzierung
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21:18 25.02.2016
Ihrer Bitte, die Anzahl der Ausschussmitglieder zu erhöhen, sind ihre Mitstreiter der CDU nicht nachgekommen. Petra Wede und Jürgen Kaldewey von der Kommunalen Fraktion sind enttäuscht. Quelle: Dreu

Für Jürgen Kaldewey (Kommunale Fraktion Seedorf, KFS) war es eine „bescheidene Bitte, die nichts gekostet, sondern lediglich die Großzügigkeit der CDU-Fraktion gefordert hätte“. Seinem Antrag, die Mitgliederzahl in den Seedorfer Ausschüssen von neun auf zehn zu erhöhen, hatten die Christdemokraten aber abgelehnt.

Die letzte Kommunalwahl vor drei Jahren hatte der CDU ein Wahlergebnis von 60,12 Prozent, der KFS von 39,88 Prozent beschert. Was augenscheinlich nach einem Verhältnis von 6:4 aussah, war rein rechnerisch bei der Ausschussbesetzung aber nur ein 6:3-Verhältnis. Darauf hatten sich damals vor der Konstituierenden Sitzung alle Gemeindevertreter geeinigt. Und so sollte es nach Meinung der CDU auch bleiben.

Die KFS aber hätte gerne das Wahlergebnis in der Ausschussbesetzung gespiegelt gesehen, wobei sie sich sogar eine Reduzierung der Ausschusssitze hätten vorstellen können. So oder so wäre die CDU- Mehrheit unangetastet geblieben. Ihrer Enttäuschung über die Ablehnung machte Petra Wede (KFS) Luft: „Damit sind über 50 Wählerstimmen unter den Tisch gefallen. Mit persönlich zeigt das, welche Wertschätzung die CDU meiner Arbeit entgegenbringt. Das wird meine Arbeit in dieser Gemeindevertretung beeinflussen“, sagte die Vorsitzende des Sozial- und Kulturausschusses.

In dieser Funktion berichtete Petra Wede zudem von der Flüchtlingssituation in Seedorf. Eine fünfköpfige Familie aus Syrien und zwei sechsköpfige Familien aus Afghanistan würden inzwischen in der Gemeinde leben. Alle Kinder gingen inzwischen in die Schule oder den Kindergarten, die Erwachsenen würden mittlerweile von vier ehrenamtlichen Helfern in der deutschen Sprache unterrichtet. Für den 8. Mai sei ein Willkommensfest für die Flüchtlinge bei der Feuerwehr Berlin geplant.

Inzwischen können auch die Bewohner der Ortsteile Weite Welt, Kembs, Aukamp und Breitenfelde wieder auf die Anbindung an die schnelle Datenautobahn hoffen. Für alle bislang nicht versorgten Gebiete stünden Zuschüsse in Höhe von 2,7 Millionen Euro bereit. Ein entsprechender Zuschussantrag werde derzeit vorbereitet, verkündete Bürgermeister Gerd Lentföhr.

Äußerst positiv endete das Jahr 2015 für Seedorf: Das ursprünglich eingeplante Minus in Höhe von 43000 Euro konnte die Gemeinde in ein Plus umwandeln. Im Haushalt 2016 ist ein Fehlbetrag in Höhe von 20500 Euro eingeplant. Die Steuerhebesätze verbleiben bei 350 Prozentpunkte sowohl für die Grundsteuern A und B als auch für die Gewerbesteuer.

Als stellvertretender Ortswehrführer der Feuerwehr Seedorf-Schlamersdorf wurde bei der Versammlung Paul-Herbert Dose ernannt.

pd

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