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Segeberg Keine Erhöhung der Abwassergebühren
Lokales Segeberg Keine Erhöhung der Abwassergebühren
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22:15 21.10.2013
Bad Segeberg

Warum stellt der Eigenbetrieb EWS (Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg) die „virtuellen“ Stadtwerke dar? Warum und wie kommen die Abrechnungen für

Schmutzwasser — und bald auch für Strom und Gas — künftig nicht mehr von der Eon, sondern aus dem Rathaus? Die Antworten gibt es heute bei einer Einwohnerversammlung, die um 18.30 Uhr im Bürgersaal beginnt.

Vorgegebene Themen sind zwar der Eigenbetrieb EWS sowie der Verkauf des Städtischen Alten- und Pflegeheimes Christiansfelde, aber Bürgermeister Dieter Schönfeld sagt zugleich: „Die Themenpalette der einmal jährlichen Pflichtveranstaltung ist offen. Bürger können nicht nur fragen, sondern auch Wünsche an die Stadtvertretung äußern. Das kann bis zum Antrag auf ein Bürgerbegehren gehen.“

Zu Beginn werden die ehrenamtlichen Geschäftführer der EWS, Ulrich Schultz von der Eon und Bürgermeister Dieter Schönfeld, sowie die Prokuristen, Stadtkämmerin Christiane Ostwald und Winfried Köhler, die EWS sowie die neuen Abrechnungsverfahren vorstellen.

Eine Beruhigung gibt es vorab für die Segeberger: „Wegen der Umstellung wird es keine Erhöhung der Abwassergebühren geben“, versichert Dieter Schönfeld.

Danach geht es um den Verkauf des über Jahre stark defizitären Altenheims Eichenhof in Christiansfelde an die Baprin-Properties Investment GmbH aus Tettenweis in Niederbayern. Der neue Inhaber wiederum vermietet, wie die LN berichteten, das Altenheim an die „Pflegewerk Managementgesellschaft mbH“ in Berlin, einem Unternehmen mit 1600 Mitarbeitern.

Wie Bürgermeister Schönfeld gestern erklärte, werde die Hauswirtschaftsabteilung des Heims nach wie vor mit bei der Stadt angestellten Mitarbeitern betrieben, so dass der Verkauf zu keinerlei Entlassungen führen werde.

Die Grünen-Fraktion hatte außerdem beantragt, heute die Verteuerung beim Bau der neuen Seepromenade zum Thema zu machen. Dass er zu spät informiert habe, weist der Bürgermeister zurück: „Sofort nach Bekanntwerden der Zahlen haben alle Stadtvertreter eine E-Mail bekommen.“ ark

LN

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