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Segeberg Kettcar-Fahrer gaben alles
Lokales Segeberg Kettcar-Fahrer gaben alles
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20:10 24.06.2017
Fünf Teams strampelten sich gestern auf den 66 Meilen von Geschendorf ab. „Joe“ Joachim Mier (53) gehört dabei zu den „All Stars 2017“. Ihm auf den Fersen ist hier Max-Leon Goldau (14) aus dem Team „No Phuture“. Quelle: Fotos: Heike Hiltrop
Geschendorf

Das Gesicht verzerrt von der Anstrengung, die Waden knochenhart und einem Krampf nahe. Die Knie hundertfach beim Treten des Kettenantriebs gebeugt: Bei den zum zweiten Mal ausgetragenen „66 Meilen von Geschendorf“, die es statt des 24-Stunden-Rennens gibt, wird gestrampelt, was das Zeug hält. Das Kettcar-Rennen dürfte nach zehn Jahren und der 7. Auflage Kultstatus erreicht haben. Und für die kürzere Distanz haben sich die Organisatoren dieses Jahr entschieden, damit alle hinterher noch ordentlich feiern können.

Das Gesicht verzerrt von der Anstrengung, die Waden knochenhart und einem Krampf nahe.

Fünf Teams – um die 20 Leute stark – waren an den Start gegangen, und alle sind aus den Vorjahren kampferprobt, auch wenn sich ihre Namen geändert haben: Aus den „Reggae Racern“ Großenbrode sind mittlerweile die „No Phuture“ geworden und die Westerrader Racer nennen sich nun „Magenta Monkeys“. Zu ihnen gesellten sich Geschendorfer „Piraten“, die „Dorfraketen“ Weede und die „Allstars 2017“.

Letztere setzten sich aus Ehemaligen aller Teams zusammen, die irgendwann in den vergangenen Jahren am 24-Stunden-Rennen von Geschendorf teilgenommen hatten. Unter ihnen auch Rüdiger Bosse (58), der sie alle gefahren ist: „Natürlich gehört der Wille zum Sieg dazu, aber der olympische Gedanke zählt und jedes Rennen ist anders.“

Alters- und geschlechtergemischt gaben die Teams alles. Runde um Runde. Und bei Problemen gab es keine Gegner – nur Helfer. Etwa als der Bolzen am Lenker der „No Phutures“ brach. Wadenzerrungen auch der „gegnerischen“ Piloten verschaffte Physiotherapeutin Annaly Pritschau vom Team „Magenta Monkeys“ Linderung.

Nach 106,22 Kilometern und über 500 Runden war die Tortur schließlich vorbei. Auf dem Siegertreppen landeten die „No Phutures“, gefolgt von den Westerrader „Dorfraketen“ auf Platz zwei undden Geschendorfer „Piraten“.

Heike Hiltrop

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