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Segeberg Kirchengemeinde Neuengörs: Ansgarkreuz für Beate Bock
Lokales Segeberg Kirchengemeinde Neuengörs: Ansgarkreuz für Beate Bock
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20:38 01.11.2017
Am Reformationstag bekam Beate Bock aus Steinbek das Ansgarkreuz für ihr mehr als zwei Jahrzehnte langes Engagement für die Kirchengemeinde Neuengörs verliehen. Quelle: Foto: Petra Dreu
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Neuengörs/Weede

„Ich kenne keinen Menschen, der so offen, geradeaus, ehrlich, zuverlässig und kreativ ist, wie Beate Bock“, sagt Pastorin Gabriele Dreßler im Brustton der Überzeugung. Eine Eigenschaft hat die Pastorin ausgelassen, denn Bescheidenheit gehört zweifelsohne auch zu Beate Bocks guten Seiten. Auf die Frage, welche Aufgaben sie denn in den vergangenen Jahrzehnten für die Kirchengemeinde übernommen hat, winkt sie ab. „Ach, das weiß ich alles nicht mehr. Ist doch nicht so wichtig“, sagt sie mit einer abwehrenden Handbewegung.

Dabei ist die Liste ihrer Ehrenämter innerhalb der Kirchengemeinde Neungörs lang. Am 14. Mai 1992 wurde sie erstmals in den Kirchenvorstand gewählt. Seit 1999 ist sie für die Weltgebetstagsarbeit zuständig. Seit sieben Jahren ist sie zudem für die Weltgebetstagsarbeit von Frauen für den gesamten Kirchenkreis Plön-Segeberg verantwortlich. Seit Jahren bestückt sie die Schaukästen der Kirchengemeinde, bei der die Mutter zweier erwachsener Kinder und Oma eines Enkelkindes ihre schier endlose Kreativität zum Ausdruck bringen kann. Ihre Erfahrungen als Hauswirtschafterin flossen in die Küchenplanung des Gemeindezentrums ein. Sie arbeitet im Bauausschuss der Kirchengemeinde mit und leitet obendrein den Friedhofsausschuss. Als wäre das immer noch nicht genug, wurde sie erst kürzlich für weitere sechs Jahre als Synodale der Kirchenkreissynode wiedergewählt, der sie bereits seit 14 Jahren angehört.

Mit einem Kreuz hat das Ansgarkreuz, das erstmals am 11. Juli 1994 von der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche verliehen wurde, rein optisch wenig zu tun. Das violette Dankzeichen für das Ehrenamt ist rund und als Brosche oder Anstecknadel zu haben. Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Gemeindeglieder geschieht im Gedenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Erzbischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ in die Kirchengeschichte eingegangen ist.

Mit der Verleihung des Ansgarkreuzes, das nach der Gründung der Nordkirche von dieser übernommen wurde, bedankt sich die Kirche für ehrenamtliches Engagement. Dieses muss langjährig oder in besonderen Projekten in einer Kirchengemeinde, in einem Dienst oder und Werk ausgeübt worden sein. Bedingungen, die Beate Bock gleich mehrfach erfüllt.

Von Petra Dreu

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