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Segeberg Klein Rönnauer Anwohner empört über Baustellen-Chaos
Lokales Segeberg Klein Rönnauer Anwohner empört über Baustellen-Chaos
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00:28 06.09.2016
Aus Richtung Scharbeutz bis Plöner Eck (Foto) frei? So steht es in der Anwohner-Information, aber LN-Leserin Karin Tietgen stieß gestern Nachmittag auch hier auf ein Durchfahrt-Verboten-Schild. „Offenbar darf ich als Anwohner keine der drei Zufahrten nach Klein Rönnau nutzen“, sagt sie.

Große Verwirrung am Wochenende um die gesperrte Ortsdurchfahrt der B 432 in Klein Rönnau. Und gestern soll noch nicht klar gewesen sein, was mit den Schulbussen geschieht.

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Aus Richtung Scharbeutz bis Plöner Eck (Foto) frei? So steht es in der Anwohner-Information, aber LN-Leserin Karin Tietgen stieß gestern Nachmittag auch hier auf ein Durchfahrt-Verboten-Schild. „Offenbar darf ich als Anwohner keine der drei Zufahrten nach Klein Rönnau nutzen“, sagt sie.

„Ich stand an der Baustellenampel und bin von einem übereifrigen Polizisten angesprochen worden. Mir wurde ein Ordnungsgeld von 40 Euro angedroht, weil ich das Durchfahrt-Verboten-Schild bei Famila mutwillig umfahren habe“, schrieb LN-Leserin Karin Tietgen. Sie war durchaus nicht die Einzige. „Auch bei mir haben sich zahlreiche Klein Rönnauer beschwert – und ich kann nur sagen: Der Landesbetrieb Straßenbau ist ganz offensichtlich nicht in der Lage, seine Baustellen richtig auszuschildern“, sagt Bürgermeister Dietrich Herms. Zu zahlen braucht aber kein Anlieger, der am Wochenende notiert wurde. Das bestätigte Polizei-Pressesprecherin Silke Westphal den LN.

Die Polizei habe bereits am Freitag „die unbefriedigende Situation bei der Beschilderung“ bemerkt und sich kurzfristig mit Vertretern von Landesbetrieb und Baufirma an der Baustelle getroffen „und schon mal eine kurzfristige, sofort mögliche Nachbesserung der Beschilderung“ erwirkt. Die Beschilderung, wie sie noch zum Wochenende galt, würde rein rechtlich die Durchfahrt für den gesamten Verkehr verbieten, sagt Polizeisprecherin Westphal. Da aber aus Sicht der Polizei das Zusatzschild „Anlieger frei bzw. Linienverkehr frei“ fehle, sei gegenüber Anliegern bei den Kontrollen am Wochenende kein Verwarngeld ausgesprochen worden, obwohl sie rein rechtlich einen Verstoß begangen hätten. Westphal: „Wer kein Anlieger ist, muss das Verwarngeld aber zahlen.“

Doch auch der Ton mache schließlich die Musik, findet LN-Leserin Katrin Tietgen. Die Information an die Anlieger sei äußerst unzureichend verlaufen. Das bestätigt Bürgermeister Dietrich Herms.

Nachdem er vom Landesbetrieb erfahren habe, dass man nur die Direkt-Anlieger der B 432, nicht aber die ebenso betroffenen Bewohner der Nebenstraßen habe informieren wollen, habe er sich selbst 430 Anlieger-Briefe schicken und dann verteilen lassen. Herms: „Doch als die kamen, stimmten die Daten schon bald nicht mehr.“ Gestern zum Schulbeginn sei die Autokraft immer noch nicht informiert worden, ob und wie die Schulbusse die Baustelle passieren dürfen. Der Bürgermeister: „Ein Chaos!“

 Lothar Hermann Kullack

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