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Segeberg Kleine Klimaretter in Neuengörs und Norderstedt
Lokales Segeberg Kleine Klimaretter in Neuengörs und Norderstedt
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09:37 21.09.2017
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Bad Segeberg

Ziel des Projekts ist es, Kinder spielerisch an zukunftsrelevante Themen heranzuführen und ihnen beizubringen, verantwortungsvoll und umweltbewusst zu handeln, teilte der Kreis Segeberg mit. So hatten sich die 63 Mädchen und Jungen des Kindergartens „Rasselbande“ mit ihren acht pädagogischen Fachkräften mit ganz unterschiedlichen Themen im Sinne einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigt. Zum einen gab es ein Hühnerprojekt, bei dem Fragen der Kinder rund um die Hühnerhaltung und die Weiterverarbeitung von Eiern und Hühnerfleisch im Vordergrund standen. Anlass war, dass sich eine Familie eines Kita-Jungen Hühner anschaffte, die im Rahmen des Projekts auch besucht wurden. Begleitet wurde die Bildungsarbeit von Philosophier-Runden, Buchbetrachtungen, Koch- und Backaktionen sowie Kreativangeboten.

Ein zweites Projekt drehte sich um den kitaeigenen Gemüsegarten, der in diesem Jahr durch ein weiteres Hochbeet vergrößert wurde. Die Kinder waren ein Jahr lang in alle Schritte der Bewirtschaftung des Gartens eingebunden.

In einem Jahresprojekt beschäftigen sich die 85 Kinder mit 18 pädagogischen Fachkräften der evangelischen Kita Falkenberg in Norderstedt mit der „Vielfalt des Kinder-Gartens“. Dabei gab es zwei Schwerpunkte: die Erweiterung des Nutzgartens und die Auseinandersetzung mit Fragen rund um das Thema Abfall. Auf dem Außengelände der Kita wurden neue Gemüse- und Hochbeete angelegt und eine Kompostkiste in Betrieb genommen. Die Kinder waren immer dabei, wenn es um die Pflege des Gartens ging – von der Auswahl der Gemüsesorten bis hin zur Entscheidung, was aus den geernteten Produkten hergestellt werden soll.

„KITA21 – Die Klimaretter“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der GAB Umwelt Service (Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH) aus Tornesch in Kooperation mit dem Abwasserzweckverbands (AZV) Südholstein, dem Kreis Pinneberg und der „S.O.F. Save Our Future-Umweltstiftung“. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Programms „Ländlicher Raum“ der Europäischen Union.

LN

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