Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Kleinwagen übersieht Lkw: Frau schwer verletzt
Lokales Segeberg Kleinwagen übersieht Lkw: Frau schwer verletzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:01 26.06.2013
Eine Frau verlor die Kontroll über ihren Wagen und raste frontal in einen Lkw. Sie wurde verletzt. Quelle: Thomas Nyfeler und Maria Heidecke
Anzeige
Trappenkamp

Die 43-jährige Pkw-Fahrerin kam gegen 8 Uhr aus der Ortschaft Gönnebek und wollte an der Einmündung der Kreisstraße 52 mit ihren schwarzen Renault Megane nach links in Richtung Trappenkamp einbiegen. Dabei übersah sie offenbar einen von links kommenden sattelzug eines 41-jährigen aus dem Kreis Heide, der Getreide geladen hatte.

Wie die Polizei mitteilte, prallte der Sattelzug trotz Notbremsung gegen die Fahrerseite des Pkw. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralles neben die Fahrbahn geschleudert.

Die 43-jährige Frau, die den Kleinwagen fuhr, wurde verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Wagen befreit werden.

Die anrückende Feuerwehr aus Trappenkamp musste die eingeklemmte Gönnebekerin in einer 45 minütigen, dramatischen Rettungsaktion mit schwerem Gerät aus dem Auto schneiden. Die Fahrerseite und die Frontscheibe wurden komplett entfernt. Nach langem Einsatz von Schere und Spreitzer konnte die Verletzte dem Rettungsdienst übergeben werden. Sie war nicht immer ansprechbar und erlitt mehrere Brüche. Sie wurde in ein Krankhaus gebracht.

Das die Frau nicht lebensgefährlich verletzt wurde, grenzt an ein Wunder. Der Fahrer des Lkws blieb unverletzt. Die Polizei prüft derzeit, ob der Fahrer des überladenen Lkws eine Mitschuld an den erlittenen Verletzungen der Frau trägt.

Am Auto der verletzten entstand Totalschaden. Die Straße war in der Zeit der Rettungsaktion voll gesperrt.

Ein Video finden Sie später auf LN-Online.

Von Maria Heidecke

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige