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Segeberg Kollision mit Bus auf der A7: Tanklaster endlich geborgen
Lokales Segeberg Kollision mit Bus auf der A7: Tanklaster endlich geborgen
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09:38 01.06.2016
Der voll beladene Tanklastwagen rutschte nach dem Aufprall eine Böschung hinunter. Quelle: Dpa (2)/danfoto
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Kaltenkirchen

Laut Polizei ereignete sich der Unfall kurz nach 13 Uhr etwa 800 Meter vor der Abfahrt Bad Bramstedt in Fahrtrichtung Norden. Die Aurfäumarbeiten dauerten bis Mittwochmorgen an, die Bergung des Tanklasters erwies sich als äußerst schwierig.

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Bei einem dramatischen Unfall auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt sind gestern zwei Menschen schwer verletzt worden.

Ein Reisebus hatte wegen eines defekten Reifens auf dem Standstreifen anhalten müssen. Von den elf Fahrgästen hatten zur Unfallzeit neun den Bus bereits verlassen, als ein Tanklastwagen aus Rumänien aus bislang noch nicht geklärter Ursache hinten links auf den stehenden Bus krachte. Dabei wurde die Fahrzeugseite des Busses zum teil aufgerissen.

Der 30-jährige Fahrer des Lastzugs verlor danach die Kontrolle über seinen Brummi, durchbrach rechts die Außenschutzplanke und rutschte eine Böschung hinunter. Das Fahrzeug blieb kurz vor einer Au auf der Fahrerseite liegen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in das Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) nach Neumünster geflogen. Von den beiden im Bus verbliebenen Personen wurde ein Mann (69 Jahre alt) ebenfalls schwer verletzt. Auch er wurde nach Angaben der Polizei ins FEK eingeliefert.

Der Tanklaster war mit 24 000 Litern voll beladen mit Feinsand (ein Reinigungsgranulat für Ölverschmutzungen). Die A 7 wurde unmittelbar nach dem Unfall Richtung Norden gesperrt. Später konnten die Fahrzeuge ab Abfahrt Kaltenkirchen einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Allein für die Bergung des Tanklastzuges sollten zwei Kräne eingesetzt werden. Laut Polizei sollte die Bergung der beiden Fahrzeuge bis in den späten Abend dauern, zumal zuvor die Ladung des Lkw umgepumpt werden musste. In dieser Zeit musste die Autobahn Richtung Norden komplett gesperrt werden.

 

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