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Kostensteigerung bei Sanierung des Sportlerheims nervt Gemeinderat

Sülfeld Kostensteigerung bei Sanierung des Sportlerheims nervt Gemeinderat

Baumaßnahmen wurden dennoch akzeptiert, schließlich gehört das Gebäude der Gemeinde. Sülfelder wollen jetzt auch ins Thema Breitbandversorgung einsteigen.

Sülfeld. Ganz schön angesäuert waren zahlreiche Sülfelder Gemeindevertreter, als auf ihrer Sitzung am Mittwochabend das Thema Sanierung des Sportlerheimes aufgerufen wurde. Grund: Kurz vor der Sitzung haben sie erfahren, dass die Kosten deutlich überschritten werden und dass weitere Sanierungsmaßnahmen anstehen. Zu kurzfristig sei die Vorlage eingebracht worden, wurde moniert. Einige Politiker sahen sich kaum in der Lage, darüber abzustimmen — „wir haben das ja nicht mal durchlesen können“.

Im Grunde geht es nicht um außergewöhnlich viel Geld, aber um Kostensteigerungen von annähernd hundert Prozent. Das hat einige Gemeindevertreter doch ziemlich geärgert. Eigentlich sollten 16 000 Euro verbaut werden. Der Sportverein hatte zudem zugesagt, diverse Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen. Doch bei den Arbeiten seien weitere Schäden entdeckt worden, unter anderem an der Isolierung und an Stromleitungen. Das hat die Kosten auf 31 000 Euro hochgetrieben, berichtete Bürgermeister Karl-Heinz Wegner (CDU). Immerhin: „Die Maßnahmen sind ordentlich umgesetzt worden.“ Und Thomas Ahnfeldt (CDU) meinte: „Da das Sportlerheim der Gemeinde gehört, kommt die Werterhaltung ja auch ihr zugute.“ Ähnlich äußerten sich Thomas Orlowski (ABS) und Harald Becker (SPD). Ahnfeldt regte an, dass die begonnenen Maßnahmen beendet werden sollen und dass die Gemeinde die Kosten dafür übernimmt, dass aber jede weitere Baumaßnahme vorher mit der Kommune abgestimmt werden müsse. So wurde das dann auch einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen.

Damit ist das Sportlerheim aber noch nicht saniert. Inzwischen sind neue „Baustellen“ freigelegt worden, so dass 2014 noch Fenstersanierungen, Deckenisolierung, Dacharbeiten und Energieeinsparmaßnahmen anstehen. Damit der Sportverein dafür Zuschüsse von 35 Prozent erhalten kann, haben die Gemeindevertreter die dafür notwendige Kostenübernahme der Maßnahmen in Höhe von 65 Prozent zugesagt (bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen). Details, was erledigt werden muss und in welcher Form, seien aber später noch zu vereinbaren.

Ein weiteres Thema, das in anderen Kommunen beinahe schon „durch“ ist, wollen die Sülfelder nun auch anpacken: die Versorgung der Gemeinde mit Breitband. Da die Firma „Unser Ortsnetz“ (UO) die Gemeinden Seth, Itzstedt und Groß Niendorf an der B 432 anschließe, stelle sich die Frage, „ob wir auf den fahrenden Zug aufspringen wollen“, sagte Wegner. Und mit welchem Anbieter man letztlich zusammenarbeiten wolle. Wegner nannte als Alternativen zu UO den Wege-Zweckverband (WZV), wilhelm tel, die Telekom und die Vereinigten Stadtwerke Netz (VSN). Beschlossen wurde schließlich, dass man auf die Telekom verzichten und ein Angebot der anderen einholen wolle. Der Zentralausschuss soll sich schlau machen und der Gemeindevertretung entscheidungsfähige Vorlagen erstellen.

Auf Wunsch der Feuerwehr haben die Gemeindevertreter auch beschlossen, deren Mitgliedern weitere vier Stellplätze zu Lasten des Schulparkplatzes zuzuteilen. Sie sollen entsprechend markiert werden.

Die vier bisher der Wehr zur Verfügung stehenden Stellflächen reichten nicht aus, hatte die Wehrführung angeführt.

Christian Spreer

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