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Segeberg Kreis-CDU befürchtet „Aufblähung“ der Verwaltung
Lokales Segeberg Kreis-CDU befürchtet „Aufblähung“ der Verwaltung
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22:15 08.11.2013
Strenglin

Auf ihrer Klausurtagung in der Strengliner Mühle legten 23 CDU Kreistagsabgeordnete ihre gemeinsame Position zu Herausforderungen an die Politik auf Kreisebene fest. Im Mittelpunkt standen der Haushaltsplan für 2014, die Senkung der Kreisumlage und die von der Kieler Regierung geplante Reform des kommunalen Finanzausgleichs. Für das Jahr 2014 will die CDU die Abgaben der Städte und Gemeinden an den Kreis zwischen einem und eineinhalb Prozent senken. Ein Prozent der Kreisumlage entspreche 2,6 Millionen Euro.

Die Pläne der Landesregierung, die im Zuge des kommunalen Finanzausgleichs für den Kreis Segeberg von 2015 an Mindereinnahmen von knapp elf Millionen Euro bedeuteten, dürften keinesfalls umgesetzt werden.

Landrätin Jutta Hartwieg (SPD) bekam Gelegenheit, die Forderungen ihrer Verwaltung nach 21 Neueinstellungen zu begründen. Hier sehen die Christdemokraten noch erheblichen Diskussionsbedarf. Sie befürchten „eine Aufblähung des Verwaltungsapparates“. Weitere Themen waren die strategischen Ziele des Kreises, die Gebührensatzung im Feuerwehrwesen, die Landratswahl am 27. März sowie die Jugend- und Sozialhilfe. Die Union will zudem die EU-Bezuschussung für den Jugendaustausch in Europa fördern.

Der stellvertretende Landrat Claus Peter Dieck wies auf die Veranstaltung „Mogelpackung Finanzausgleich“ am Mittwoch, 27. November, 19.30 Uhr, im Hotel „Teegen“ in Leezen hin. Gast ist Dr.

Hennig Görtz, stellvertretender Vorsitzende der KPV Schleswig-Holstein. red

LN

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