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Segeberg Kritik auch am Umfeld der Flath-Villa: Wie ein Urnengrab
Lokales Segeberg Kritik auch am Umfeld der Flath-Villa: Wie ein Urnengrab
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20:14 22.04.2017

Wie ignorant mit dem Erbe Flaths umgegangen werde, zeige nicht allein der Grab-Streit, sondern auch das Umfeld der Flath-Villa in der Bismarckallee. Das sagt der Bad Segeberger Fotograf Jürgen Braune. Er beschreibt für die LN: „Der Schaukasten verdreckt, ein Plakat und ein ausgeblichenes Minibild von Flath. Zwischen den Eingängen zwei verkommene, lange überholte Glastafeln. Die Mauer mit abgeplatzten Steinen. Auf der einen Seite hat man ,Bismarck’ das c unterschlagen. Auf der anderen liest man, dass Flath in dem Haus zwar gewohnt, aber nicht, dass er dort auch gearbeitet hat. Auch der Ehrenbürgertitel findet keine Erwähnung. Es steht dort etwas von einer Stipendiatenwohnung, die es schon lange nicht mehr gibt. Jetzt befindet sich dort die Miete zahlende Musikschule. Zwischen den Eingängen eine kahle Sandfläche, von Steinen umrandet. In der Mitte ein kleiner Blumentopf mit einer verwelkten Blume. Der Eindruck eines Urnengrabes.“

Zum 110. Geburtstag Flaths habe die Stadt nichts unternommen – das sei Peter Zastrow überlassen geblieben, der aus Privatinitiative einen Vortrag erarbeitet habe.

ark

LN

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