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Kuschelstunde bei den „Kicherzwergen“

Schmalensee Kuschelstunde bei den „Kicherzwergen“

Zum 25. Geburtstag wird in der Schmalenseer Kita heute aber auch gespielt und gezaubert.

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Zeit zum Kuscheln und Lesen bei den Kicherzwergen in Schmalensee: Sabine Saggau (links) und Kerstin Tobis (rechts) lesen den Kindern der Spielgruppe vor, die es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht haben.

Quelle: Fotos: Petra Dreu

Schmalensee. Als sich die Mutter-Kind-Gruppe des Sportvereins Schmalensee am 26. April 1991 zum ersten Mal in der Turnhalle traf, war kaum abzusehen, was daraus noch entstehen sollte. Aus ihr wurde die erste „kindergartenähnliche Einrichtung“, die vom Land Schleswig-Holstein anerkannt wurde. Und auch der SV Schmalensee ging damit neue Wege, denn einen Sportverein als Träger eines Kindergartens hatte es bis dato ebenfalls noch nicht gegeben. 25 Jahre sind seitdem vergangen, aus der Spielstube sind die „Kicherzwerge“ geworden, die das Jubiläum heute ausgiebig feiern wollen.

LN-Bild

Zum 25. Geburtstag wird in der Schmalenseer Kita heute aber auch gespielt und gezaubert.

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Um 16 Uhr beginnt das Fest, für das Sabine Saggau als Leiterin und Betreuerin Kerstin Tobis von der Rollbahn bis hin zu Zauberer „Markuso“ viele Attraktionen vorbereitet haben. Sie laden Eltern und Kinder ein, sich selbst ein Bild von den Räumen der „Kicherzwerge“ zu machen, erläutern das pädagogische Konzept und stehen neben dem Vorstand des Sportvereins für Fragen zur Verfügung. Für Kaffee, kalte Getränke und andere Leckereien ist dabei ebenfalls gesorgt.

Für den Festtag haben Sabine Saggau und Kerstin Tobis bereits die schönsten Bilder der vergangenen Jahre herausgesucht und Stellwände damit bestückt. Lieder sind eingeübt, und auch in einem Finger-Zählspiel sind die Kindergartenkinder inzwischen fit. Derzeit gehören acht Kinder im Alter ab zwei Jahren zu den „Kicherzwergen“. Betreut werden sie dienstags bis donnerstags von jeweils acht bis 12.30 Uhr.

„Früher war es so, dass die Kinder zwei Jahre bei uns geblieben sind. Weil aber die meisten Eltern eine Betreuung an allen Werktagen brauchen, wechselt der größte Teil der Kinder bereits mit drei Jahren in einen Kindergarten“, berichtet Sabine Saggau, die es sich gerade mit ihrer Kollegin und den Kindern auf einem Sofa gemütlich gemacht hat. Bei den Kindern ist nämlich „Kuschelstunde“

angesagt. Kerstin Tobis liest aus einem Kinderbuch vor und die „Kicherzwerge“ hören aufmerksam zu.

Ausgestattet ist die Spielstube im Sportlerheim an der Tarbeker Straße mit allem, was zu einem richtigen Kindergarten gehört. Es gibt eine Spielhöhle und viel Holzspielzeug. Der Spielplatz auf dem Außengelände ist gerade erst erneuert worden und hat eine Sitzgarnitur bekommen. Einmal im Monat zieht es die „Kicherzwerge“ hinaus in den Erlebniswald Trappenkamp, in dem sie spielen und die Natur erkunden. Und sollte es einmal regnen, ist das auch kein Problem, denn die „Kicherzwergen“ haben etwas, was andere Kindergärten nicht besitzen: eine Sandkiste für drinnen.

Zwei Frauen dürfen bei der Jubiläumsfeier der Spielstube nicht fehlen: Kerstin Rutz-Dardaillon, damalige Spartenleiterin und Initiatorin der Spielstube, und Bärbel Dittrich, erste hauptamtliche Erzieherin der Spielstube, die 15 Jahre lang die „Kicherzwerge“ geleitet hat.

Der Anfang

Am 6. November 1991 findet der erste Elternabend für die Spielstube statt. Der Teil der Sporthalle mit dem grünen Bodenbelag ist auch heute noch als erstes Domizil der Kinder erkennbar.

Teilen müssen sie es sich mit den Tischtennisspielern, Schützen und Gymnastikdamen. Ein alter Militärspind diente damals zur Aufbewahrung der Spiel- und Bastelsachen. pd

Petra Dreu

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