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Segeberg L 232 wird nicht saniert
Lokales Segeberg L 232 wird nicht saniert
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00:06 01.12.2016
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Stuvenborn

Die Sanierung eines Teils der L 232 bei Stuvenborn ist nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Verkehrsministeriums erforderlich. Dennoch kann Minister Reinhard Meyer (SPD) diese für 2017 nicht in Aussicht stellen. Aber auch darüber hinaus gibt es keinerlei Festlegungen für dieses notwendige Projekt, wie sich aus der Antwort des Ministers auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Volker Dornquast ergibt.

Demnach weise die Straße im Vergleich zu anderen Landesstraßen mit vergleichbarer Verkehrsbedeutung qualitativ eher geringe Schäden auf. Westlich von Stuvenborn sei der Erhaltungszustand der L 232 vergleichsweise sogar gut. In der Ortsdurchfahrt Stuvenborn und östlich von Stuvenborn sei dagegen entweder der Warnwert (Zustandsnote 3,5) oder der Schwellenwert (Zustandsnote 4,5) überschritten.

Damit bezieht sich das Ministerium auf die Kriterien des Erhaltungsprogramms für Landesstraßen.

Der CDU-Landtagskandidat Ole-Christopher Plambeck fordert jetzt eine kurzfristige Aufnahme der L 232 in das Sanierungsprogramm und eine entsprechende zeitnahe Durchführung. „Durch das Nichthandeln der Landesregierung verfallen die Straßen immer weiter und der Reparaturaufwand wird von Jahr zu Jahr teurer. Darunter leiden nicht nur der Landeshaushalt, sondern vor allem Bürger vor Ort in Stuvenborn und der ganzen Region. Die Regierung lebt zurzeit von der Substanz und damit auf Kosten der nächsten Generation“, kritisiert Plambeck.

Verkehrsbeschränkungen aufgrund des Fahrbahnzustandes bestünden in Stuvenborn aktuell nicht und seien laut Verkehrsministerium auch nicht erforderlich. Westlich von Stuvenborn befindet sich auf rund 300 Meter Länge lediglich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h aufgrund von Brückenschäden.

LN

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